Abstimmung
Wenige Stimmen sorgen in Grindel für ein Ja zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Grindel bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Grindel: 51.7 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Grindel: 51.7 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Grindel befürwortete die Vorlage Ehe für alle. Die 48.3 Prozent Nein-Stimmen bedeuteten jedoch den drittgrössten Nein-Anteil im Kanton Solothurn. Ein Ja schrieben 90 auf den Stimmzetteln, ein Nein legten 84. Das Resultat zu Ehe für alle im Kanton Solothurn hiess 66.2 Prozent Ja. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Grindel 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 52.7 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde abgelehnt (53.2 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Grindel zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja.

Mehrheit gegen 99-Prozent-Initiative

Zwar hat Grindel Nein gesagt zur 99-Prozent-Initiative. Der Ja-Anteil von 41.7 Prozent war aber noch einer der grössten im Kanton Solothurn, nämlich der siebtgrösste. 98 Personen stimmten Nein, 70 stimmten Ja. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zur 99-Prozent-Initiative mit 65.5 Prozent Nein aus. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Grindel haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Die Stimmbeteiligung in Grindel war eine der tiefsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 45.3 Prozent bedeutete die zwölfttiefste Stimmbeteiligung. Bei 384 Stimmberechtigten sind 168 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 52.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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