Abstimmung
Walterswil (SO) sagt Ja zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Walterswil (SO) bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

Drucken
Teilen
Die Ergebnisse in Walterswil (SO): 58.2 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Walterswil (SO): 58.2 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Walterswil (SO) hat die Vorlage Ehe für alle befürwortet. 58.2 Prozent stimmten Ja. Deutlich höher war die Zustimmung im Kanton Solothurn, nämlich 66.2 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 64.1 Prozent Ja.

Zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Walterswil (SO) 2005 Nein gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 53.4 Prozent Nein. 

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Walterswil (SO) zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Zur 99-Prozent-Initiative hat eine Mehrheit in Walterswil (SO) ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug sehr deutliche 74.3 Prozent. Auch der Kanton Solothurn sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 65.5 Prozent Nein. Das nationale Ergebnis war 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Walterswil (SO) zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Gemeinde Walterswil (SO) lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Die Stimmbeteiligung in Walterswil (SO) war eine der tiefsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 37.7 Prozent bedeutete die zweittiefste Stimmbeteiligung. Bei 578 Stimmberechtigten sind 214 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 52.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

Aktuelle Nachrichten