Abstimmung
In Unterramsern scheitert das CO2-Gesetz deutlich

Viermal Nein, einmal Ja: So hat Unterramsern bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Unterramsern: 63.9 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Unterramsern: 63.9 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

In der Gemeinde Unterramsern hat es ein deutliches Nein gegeben zum CO2-Gesetz. 63.9 Prozent lehnten die Vorlage ab. 85 Stimmende legten ein Nein ein, 48 ein Ja. Auch der Kanton Solothurn sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 56.1 Prozent Nein. Das nationale Ergebnis war 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Unterramsern haben das CO2-Gesetz abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde Unterramsern lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zur Trinkwasserinitiative

Die 83.3 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative in Unterramsern sind der zweitgrösste Nein-Anteil im Kanton Solothurn. Nein-Stimmen gingen 110 ein, Ja-Stimmen gab es 22. Das Resultat zur Trinkwasserinitiative im Kanton Solothurn hiess 59.7 Prozent Nein. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Unterramsern haben die Trinkwasserinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein. Die Gemeinde Unterramsern lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Pestizidinitiative scheitert deutlich

Mit 79.7 Prozent Nein hat Unterramsern die Pestizidinitiative mit einem der deutlichsten Resultate im Kanton Solothurn abgelehnt. Kantonsweit wies die Gemeinde den viertgrössten Nein-Anteil aus. 106 Stimmende legten ein Nein ein, 27 ein Ja. Im Kanton Solothurn lautete das Resultat zur Pestizidinitiative 60.3 Prozent Nein. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Unterramsern haben die Pestizidinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein. Die Gemeinde Unterramsern lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Covid19-Gesetz scheitert deutlich

Unterramsern hat das Covid19-Gesetz mit dem höchsten Nein-Anteil im Kanton Solothurn abgelehnt, und zwar mit 65.9 Prozent. 87 Stimmende legten ein Nein ein, 45 ein Ja. 59.1 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum Covid19-Gesetz im Kanton Solothurn. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Covid19-Gesetz steht Unterramsern im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 58 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde Unterramsern stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

PMT-Gesetz deutlich angenommen

Unterramsern hiess das PMT-Gesetz mit dem sechstgrössten Ja-Anteil im Kanton Solothurn gut. 70.5 Prozent sagten Ja. 93 Personen befürworteten die Vorlage, 39 stimmten Nein. Im Kanton Solothurn lautete das Resultat zum PMT-Gesetz 58.8 Prozent Ja. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Unterramsern zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Unterramsern stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

Die Stimmbeteiligung in Unterramsern (Gültige Stimmzettel: 132) war eine der höchsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 73.3 Prozent bedeutet Rang neun im Kanton. Im Kanton Solothurn gingen 59.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.