Abstimmung
In Laupersdorf scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Laupersdorf bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Laupersdorf: 67.9 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Laupersdorf: 67.9 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Die Gemeinde Laupersdorf hat deutlich Nein gesagt zum Mediengesetz, und zwar mit 67.9 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Solothurn sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 60.2 Prozent Nein. In der Schweiz lautete das Ergebnis 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Laupersdorf in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 68.6 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 53.7 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Gemeinde Laupersdorf lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Abschaffung der Emissionsabgabe scheitert deutlich

Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe in Laupersdorf: Eine deutliche Mehrheit von 65 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 66.3 Prozent lehnte auch der Kanton Solothurn die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Laupersdorf fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

Die Mehrheit der Abstimmenden in Laupersdorf hat zum Tabakwerbeverbot Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 59.3 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. 50.5 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum Tabakwerbeverbot im Kanton Solothurn. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Laupersdorf lautete das Resultat: 73 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Laupersdorf zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Laupersdorf stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zum Tierversuchsverbot

Nein zum Tierversuchsverbot in Laupersdorf: Eine sehr deutliche Mehrheit von 80.8 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Solothurn lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 79 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 79.1 Prozent Nein.

Mit 41.5 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Laupersdorf tiefer als im Kanton Solothurn (42 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

Hier geht's zur Solothurner Resultate-Übersicht

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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