Abstimmung
In Grindel scheitert das CO2-Gesetz deutlich

Viermal Nein, einmal Ja: So hat Grindel bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Grindel: 67.8 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Grindel: 67.8 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

Die Gemeinde Grindel hat klar Nein gesagt zum CO2-Gesetz, und zwar mit 67.8 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Solothurn sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 56.1 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Grindel haben das CO2-Gesetz abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde Grindel lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen Trinkwasserinitiative

Zur Trinkwasserinitiative hat eine ziemlich knappe Mehrheit in Grindel ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 53.7 Prozent. Der Kanton Solothurn verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 59.7 Prozent. Das nationale Ergebnis war 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Grindel haben die Trinkwasserinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein.

Mehrheit gegen Pestizidinitiative

In der Gemeinde Grindel hat es ein knappes Nein gegeben zur Pestizidinitiative. 54.2 Prozent lehnten die Vorlage ab. Der Kanton Solothurn verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 60.3 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Grindel haben die Pestizidinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein.

Mehrheit gegen Covid19-Gesetz

Zum Covid19-Gesetz hat eine ziemlich knappe Mehrheit in Grindel ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 52.7 Prozent. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum Covid19-Gesetz mit 59.1 Prozent Ja aus. Das nationale Ergebnis war 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Covid19-Gesetz steht Grindel im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 58 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde Grindel stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für PMT-Gesetz

Grindel hat das PMT-Gesetz knapp befürwortet. 52.9 Prozent stimmten Ja. Der Kanton Solothurn befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 58.8 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Grindel zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja.

Die Stimmbeteiligung in Grindel war eine der tiefsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 54.1 Prozent bedeutete die zwölfttiefste Stimmbeteiligung. Bei 393 Stimmberechtigten sind 216 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 59.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.