Abstimmung
In Beinwil (SO) scheitert das CO2-Gesetz deutlich

Fünf Mal Nein: So hat Beinwil (SO) bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Beinwil (SO): 71.8 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Beinwil (SO): 71.8 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

Die 71.8 Prozent Nein zum CO2-Gesetz in Beinwil (SO) sind der neuntgrösste Nein-Anteil im Kanton Solothurn. Ein Nein schrieben 127 auf den Stimmzetteln, ein Ja legten 50 ein. Im Kanton Solothurn lautete das Resultat zum CO2-Gesetz 56.1 Prozent Nein. In der Schweiz lautete das Ergebnis 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Beinwil (SO) haben das CO2-Gesetz abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde Beinwil (SO) lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zur Trinkwasserinitiative

Mit einem der grössten Nein-Anteile im Kanton Solothurn hat Beinwil (SO) die Trinkwasserinitiative abgelehnt, und zwar mit 82.1 Prozent. Das bedeutet Rang 3 im Kanton. 151 Stimmende legten ein Nein ein, 33 ein Ja. 59.7 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur Trinkwasserinitiative im Kanton Solothurn. Das nationale Ergebnis war 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Beinwil (SO) haben die Trinkwasserinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein. Die Gemeinde Beinwil (SO) lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Pestizidinitiative scheitert deutlich

Mit einem der grössten Nein-Anteile im Kanton Solothurn hat Beinwil (SO) die Pestizidinitiative abgelehnt, und zwar mit 79.9 Prozent. Das bedeutet Rang 3 im Kanton. Nein-Stimmen gingen 147 ein, Ja-Stimmen gab es 37. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zur Pestizidinitiative mit 60.3 Prozent Nein aus. Das nationale Ergebnis war 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Beinwil (SO) haben die Pestizidinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein. Die Gemeinde Beinwil (SO) lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Covid19-Gesetz scheitert deutlich

Mit 63.9 Prozent Nein hat Beinwil (SO) das Covid19-Gesetz mit einem der deutlichsten Resultate im Kanton Solothurn abgelehnt. Kantonsweit wies die Gemeinde den drittgrössten Nein-Anteil aus. 117 Personen lehnten die Vorlage ab, 66 stimmten Ja. Im Kanton Solothurn lautete das Resultat zum Covid19-Gesetz 59.1 Prozent Ja. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Covid19-Gesetz steht Beinwil (SO) im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 58 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde Beinwil (SO) stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen PMT-Gesetz

Mit einem der grössten Nein-Anteile im Kanton Solothurn hat Beinwil (SO) das PMT-Gesetz abgelehnt, und zwar mit 58.6 Prozent. Das bedeutet Rang 2 im Kanton. 102 Personen lehnten die Vorlage ab, 72 stimmten Ja. 58.8 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum PMT-Gesetz im Kanton Solothurn. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Beinwil (SO) zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Beinwil (SO) stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Im Kanton Solothurn wies Beinwil (SO) mit 83.3 Prozent die höchste Stimmbeteiligung aus. 184 gültige Stimmzettel sind eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 59.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.