Abstimmung
In Bärschwil entscheiden 15 Stimmen über die Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Bärschwil bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Bärschwil: 52.5 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Bärschwil: 52.5 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Bärschwil befürwortete die Vorlage Ehe für alle. Die 47.5 Prozent Nein-Stimmen bedeuteten jedoch den viertgrössten Nein-Anteil im Kanton Solothurn. Das Resultat zu Ehe für alle im Kanton Solothurn hiess 66.2 Prozent Ja. Das nationale Ergebnis war 64.1 Prozent Ja.

Zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Bärschwil 2005 Nein gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 54.7 Prozent Nein. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (55.7 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Bärschwil zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja.

Mehrheit gegen 99-Prozent-Initiative

Bärschwil sagte Nein zur 99-Prozent-Initiative, allerdings war der Ja-Anteil von 40 Prozent noch einer der grössten im Kanton, nämlich Rang zehn. 65.5 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Solothurn. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Bärschwil haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Mit 47.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Bärschwil deutlich tiefer als im Kanton Solothurn (52.1 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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