Abstimmung
In Aeschi (SO) entscheiden 21 Stimmen über das Burkaverbot

Zweimal Ja, einmal Nein: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Aeschi (SO). Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Aeschi (SO) zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Aeschi (SO) zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Mit einem Unterschied von nur gerade 21 Stimmen hat Aeschi (SO) das Verhüllungsverbot befürwortet. 283 Personen sagten Ja, 262 stimmten Nein. Das entspricht 51.9 Prozent Ja. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 52.6 Prozent hiess auch der Kanton Solothurn die Vorlage gut. Die Schweiz stimmte 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Aeschi (SO) zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Aeschi (SO) fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

E-ID-Gesetz scheitert deutlich

Die Gemeinde Aeschi (SO) hat klar Nein gesagt zum E-ID-Gesetz, und zwar mit 61.9 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Solothurn lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 60.2 Prozent. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Aeschi (SO) haben das E-ID-Gesetz abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Aeschi (SO) fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mehrheit für Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien

Mit einem Unterschied von nur gerade 25 Stimmen hat Aeschi (SO) das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien befürwortet. 281 Personen sagten Ja, 256 stimmten Nein. Das entspricht 52.3 Prozent Ja. Der Kanton Solothurn befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 55 Prozent. Die Schweiz stimmte 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Aeschi (SO) zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja.

Mit 53.6 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Aeschi (SO) höher als im Kanton Solothurn (51.5 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.