Abstimmung
Dornach entscheidet sich knapp für ein CO2-Gesetz

Viermal Ja, einmal Nein: So hat Dornach bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Dornach: 51.9 Prozent Ja zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Dornach: 51.9 Prozent Ja zum CO2-Gesetz

(chm)

Dornach hiess das CO2-Gesetz mit dem zehntgrössten Ja-Anteil im Kanton Solothurn gut. 51.9 Prozent sagten Ja. Das Resultat zum CO2-Gesetz im Kanton Solothurn hiess 56.1 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Dornach zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Dornach das CO2-Gesetz befürwortet. Die Mehrheit der Gemeinden in der Sprachregion (rund 87 Prozent) lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein.

Mehrheit für Trinkwasserinitiative

Dornach hat mit einem der grössten Ja-Anteile im Kanton Solothurn die Trinkwasserinitiative befürwortet. 54.2 Prozent der Abstimmenden sagten Ja. Das ist Rang vier im Kanton. 59.7 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur Trinkwasserinitiative im Kanton Solothurn. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Als eine von wenigen städtisch geprägten Gemeinden hat Dornach die Trinkwasserinitiative gutgeheissen. Rund 92 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Dornach die Trinkwasserinitiative befürwortet. Die Mehrheit der Gemeinden in der Sprachregion (rund 96 Prozent) lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein.

Mehrheit für Pestizidinitiative

Dornach hiess die Pestizidinitiative mit dem fünftgrössten Ja-Anteil im Kanton Solothurn gut. 53.6 Prozent sagten Ja. 60.3 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur Pestizidinitiative im Kanton Solothurn. Das nationale Ergebnis war 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Als eine von wenigen städtisch geprägten Gemeinden hat Dornach die Pestizidinitiative gutgeheissen. Rund 94 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Dornach die Pestizidinitiative befürwortet. Die Mehrheit der Gemeinden in der Sprachregion (rund 97 Prozent) lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein.

Mehrheit für Covid19-Gesetz

Ja zum Covid19-Gesetz in Dornach: Eine relativ knappe Mehrheit von 51.6 Prozent der Stimmenden befürwortete die Vorlage. Deutlich höher war die Zustimmung im Kanton Solothurn, nämlich 59.1 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Dornach gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche das Covid19-Gesetz angenommen haben. Rund 89 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 50 Prozent.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja.

Mehrheit gegen PMT-Gesetz

Dornach hat Nein gesagt zum PMT-Gesetz, und zwar mit 54.9 Prozent. Das ist der viertgrösste Nein-Anteil im Kanton Solothurn. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zum PMT-Gesetz mit 58.8 Prozent Ja aus. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Als eine von wenigen städtisch geprägten Gemeinden hat Dornach das PMT-Gesetz abgelehnt. Rund 96 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Dornach stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mit 64.6 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Dornach deutlich höher als im Kanton Solothurn (59.1 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.