Abstimmung
Deutliches Ja in Obergerlafingen zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Obergerlafingen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

Drucken
Teilen
Die Ergebnisse in Obergerlafingen: 69.7 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Obergerlafingen: 69.7 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

In der Gemeinde Obergerlafingen hat es ein deutliches Ja gegeben zu Ehe für alle. 69.7 Prozent befürworteten die Vorlage. Auch der Kanton Solothurn hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 66.2 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Obergerlafingen 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 65.5 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (57.1 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Obergerlafingen zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Obergerlafingen fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen 99-Prozent-Initiative

Obergerlafingen sagte Nein zur 99-Prozent-Initiative, allerdings war der Ja-Anteil von 40.8 Prozent noch einer der grössten im Kanton, nämlich Rang neun. Das Resultat zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Solothurn hiess 65.5 Prozent Nein. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Obergerlafingen zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Mit 49 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Obergerlafingen tiefer als im Kanton Solothurn (52.1 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

Aktuelle Nachrichten