Abstimmung
Deutliches Ja in Lüsslingen-Nennigkofen zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Lüsslingen-Nennigkofen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Lüsslingen-Nennigkofen: 76 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Lüsslingen-Nennigkofen: 76 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Mit einem der grössten Ja-Anteile im Kanton Solothurn hat Lüsslingen-Nennigkofen die Vorlage Ehe für alle befürwortet, und zwar mit 76 Prozent. Das ist Rang 4 im Kanton. 66.2 Prozent Ja lautete das Ergebnis zu Ehe für alle im Kanton Solothurn. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Lüsslingen-Nennigkofen 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 59.1 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (68.1 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Lüsslingen-Nennigkofen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Gemeinde Lüsslingen-Nennigkofen stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen 99-Prozent-Initiative

Zur 99-Prozent-Initiative hat es in Lüsslingen-Nennigkofen ein Nein gegeben. Mit 43.5 Prozent Ja-Anteil wiesen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde aber noch einen der grössten Ja-Stimmenanteile im Kanton Solothurn auf (Rang 6). Das Resultat zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Solothurn hiess 65.5 Prozent Nein. Das nationale Ergebnis war 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Lüsslingen-Nennigkofen haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Mit 58.3 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Lüsslingen-Nennigkofen deutlich höher als im Kanton Solothurn (52.1 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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