Abstimmung
Deutliches Ja in Hüniken zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Hüniken bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Hüniken: 70 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Hüniken: 70 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Zu Ehe für alle hat eine klare Mehrheit in Hüniken ein Ja eingelegt. Der Ja-Anteil betrug 70 Prozent. 56 Personen befürworteten die Vorlage, 24 stimmten Nein. Auch der Kanton Solothurn hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 66.2 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.1 Prozent Ja.

Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 50 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (61.1 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Hüniken zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Hüniken fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Nein zur 99-Prozent-Initiative in Hüniken: Eine sehr deutliche Mehrheit von 70.5 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. 55 Personen stimmten Nein, 23 stimmten Ja. Auch der Kanton Solothurn lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 65.5 Prozent. Die Schweiz stimmte 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Hüniken haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Hüniken fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Die Stimmbeteiligung in Hüniken (Gültige Stimmzettel: 78) war eine der höchsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 68.4 Prozent bedeutet Rang vier im Kanton. Im Kanton Solothurn gingen 52.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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