Abstimmung
Deutliches Ja in Hauenstein-Ifenthal zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Hauenstein-Ifenthal bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Hauenstein-Ifenthal: 75.8 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Hauenstein-Ifenthal: 75.8 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Hauenstein-Ifenthal hiess die Vorlage Ehe für alle mit dem sechstgrössten Ja-Anteil im Kanton Solothurn gut. 75.8 Prozent sagten Ja. 100 Personen befürworteten die Vorlage, 32 stimmten Nein. 66.2 Prozent Ja lautete das Ergebnis zu Ehe für alle im Kanton Solothurn. Die Schweiz stimmte 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Hauenstein-Ifenthal 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 65.4 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (55.6 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Hauenstein-Ifenthal zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Gemeinde Hauenstein-Ifenthal stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Nein zur 99-Prozent-Initiative in Hauenstein-Ifenthal: Eine deutliche Mehrheit von 66.4 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. 85 Personen lehnten die Vorlage ab, 43 stimmten Ja. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 65.5 Prozent lehnte auch der Kanton Solothurn die Vorlage ab. Das nationale Ergebnis war 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Hauenstein-Ifenthal haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Hauenstein-Ifenthal fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mit 55 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Hauenstein-Ifenthal höher als im Kanton Solothurn (52.1 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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