Abstimmung
Deutliches Ja in Feldbrunnen-St. Niklaus zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Feldbrunnen-St. Niklaus bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Feldbrunnen-St. Niklaus: 67.6 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Feldbrunnen-St. Niklaus: 67.6 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Die klare Mehrheit der Abstimmenden in Feldbrunnen-St. Niklaus hat zu Ehe für alle Ja gestimmt. Mit einem Ja-Anteil von 67.6 Prozent befürwortet die Gemeinde die Vorlage. Auch der Kanton Solothurn hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 66.2 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Feldbrunnen-St. Niklaus 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 66.6 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (56.2 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Feldbrunnen-St. Niklaus gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche die Vorlage Ehe für alle angenommen haben. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Feldbrunnen-St. Niklaus hat die 99-Prozent-Initiative mit dem höchsten Nein-Anteil im Kanton Solothurn abgelehnt, und zwar mit 78.5 Prozent. 65.5 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Solothurn. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.9 Prozent Nein.

Die Gemeinde hatte sich auch in der jüngeren Vergangenheit schon ablehnend gezeigt zu höheren Steuern für gut verdienende und vermögende Personen. Zum Beispiel: Zu einer Erbschaftssteuer sagte die Gemeinde im Jahr 2015 Nein (82.3 Prozent), im Jahr davor gab es in der Gemeinde ein Nein (73.1 Prozent) zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung für Ausländer. Eine Kapitalgewinnsteuer lehnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2001 mit 77.9 Prozent Nein ab.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Feldbrunnen-St. Niklaus zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in den Städten.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Die Stimmbeteiligung in Feldbrunnen-St. Niklaus (Gültige Stimmzettel: 530) war eine der höchsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 68.5 Prozent bedeutet Rang drei im Kanton. Im Kanton Solothurn gingen 52.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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