FHNW
Leistungsbericht zeigt: Fachhochschule Nordwestschweiz ist gut unterwegs

Der Bericht über die Erfüllung des Leistungsauftrags der Fachhochschule Nordwestschweiz für die Jahre 2018 bis 2020 zeichnet ein positives Bild. Die Bildungs- und Kulturkommission des Kantonsrats stimmt dem Bericht einstimmig zu.

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Die Fachhochschule Nordwestschweiz blickt trotz Corona positiv auf die Periode 2018 bis 2020 zurück.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz blickt trotz Corona positiv auf die Periode 2018 bis 2020 zurück.

Silvia Bau

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat den Bericht über die Erfüllung des Leistungsauftrags für die Jahre 2018 bis 2020 vorgelegt. Die Bildungs- und Kulturkommission des Kantonsrats (BIKUKO) hat den Bericht einstimmig genehmigt, schreibt die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung.

Demnach stand an der FHNW das letzte Jahr ganz im Zeichen der Coronapandemie. Der Präsenzunterricht musste ein paar Wochen ganz unterbrochen werden, danach wurde er reduziert aufgenommen und im November 2020 wiederum eingestellt. Gemäss Mitteilung konnte dank eines grossen Engagements der Mitarbeitenden die qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung sowie die Durchführung der Prüfungen erreicht werden.

Änderung der Verfassung nötig

Weiter wird vermeldet, dass die Bestimmungen der Kantonsverfassung im Bereich der öffentlichen Schulen aktualisiert werden müssen. Grund dafür sei, dass die gesetzlich geregelten Zuständigkeiten und Aufgaben in der Volksschule nicht mehr der verfassungsmässigen Kompetenz- und Aufgabenteilung entsprächen. Die Bildungs- und Kulturkommission hat diesen Änderungen einstimmig zugestimmt.

Einwohnergemeinden sollen bei Sonderpädagogik weiter mitzahlen

Für Diskussionen sorgte die Verlängerung der finanziellen Beteiligung der Einwohnergemeinden an sonderschulischen Angeboten. Heute beteiligen sich jene mit einem Schulgeld an den Kosten solcher Angebote. Die Beteiligung ist bis zum 31. Juli 2022 befristet. Eine allfällige einmalige Verlängerungsmöglichkeit liegt in der Kompetenz des Kantonsrats. Der Regierungsrat beantragt, die Geltungsdauer bis zum 31. Juli 2026 zu verlängern. Die Mehrheit der Kommission hat dieser Vorlage zugestimmt. (sks)

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