Solothurn
Fernwärme statt Erdöl für das Bürgerspital

Gleich hohe Energiekosten, tiefere Betriebskosten und weniger CO 2 -Ausstoss. Dies bringt 2012/13 der Anschluss des Bürgerspitals ans Fernwärmenetz der Regio Energie.

stefan Frech
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Kanton will Co2-Bilanz des Bürgerspitals verbessern. ul

Kanton will Co2-Bilanz des Bürgerspitals verbessern. ul

Solothurner Zeitung

Die Regio Energie Solothurn erweitert ihr Fernwärmenetz stark: 2013 soll der Endausbau bis zur Kantonsschule im Norden und zum Bürgerspital im Süden realisiert sein (wir berichteten). Somit werden also zwei grosse kantonale Liegenschaften ans Netz angeschlossen. «Die Inbetriebnahme des Fernwärmeanschlusses für das Bürgerspital Solothurn ist auf Winter 2012/13 geplant», erklärt Kantonsbaumeister Bernhard Mäusli.

Die beiden alten Heizkessel müssten ohnehin bald ersetzt werden, was je 300000 Franken kosten würde. «Die Energiekosten bleiben mit der Fernwärme in etwa gleich hoch wie heute, die Betriebskosten sinken aber erheblich.»

1100 Tonnen CO2 einsparen

Zudem: «Wir können jährlich 1100 Tonnen CO2 einsparen.» Andererseits wird aber das 2007 installierte und mit Erdgas betriebene Blockheizkraftwerk weiter in Betrieb bleiben, um in kalten Zeiten genügend Heizwärme und bei Bedarf Notstrom fürs Spital zu produzieren. Auch der geplante Neubau des Bürgerspitals soll mit Fernwärme geheizt werden.

Für die Kantonsschule Solothurn sind die Zuleitungen der Fernwärme komplexer. Deshalb sind die dortigen Anschlusspläne noch nicht so weit fortgeschritten. Immerhin: Zurzeit werden die alten Fenster durch Dreifachverglasungen ersetzt, und auch das Dach soll in absehbarer Zukunft saniert werden. (sff)