Bahn
Fahrleitungsstörung: Pendler mussten sich in Geduld üben

Eine Fahrleitungsstörung bei Grenchen beeinträchtigte heute Morgen den Pendlerverkehr zwischen Biel und Solothurn. Zahlreiche Züge fielen aus und mussten durch Busse ersetzt werden. Die Strecke war während der Störung nur eingleisig befahrbar.

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Der Zug war ein Bus: Bahnersatz am Solothurner Hauptbahnhof am Montagmorgen

Der Zug war ein Bus: Bahnersatz am Solothurner Hauptbahnhof am Montagmorgen

Marco Sansoni

Rien ne va plus: Dies merkten heute Morgen die Pendler zwischen Biel und Solothurn hautnah. Wegen einer Fahrleitungsstörung bei Grenchen Süd fielen ab 5.40 Uhr alle Interregio-Züge sowie mehrere Regionalzüge aus. Es wurden Ersatzbusse (Bild) eingesetzt, welche aber wegen des morgendlichen Verkehrs mit Verspätung zwischen Biel und Solothurn Hauptbahnhof zirkulierten.

Wie Lea Meyer von der Medienstelle der SBB erklärt, legte die Störung die Strecke zwischen Lengnau und Selzach aber nicht vollständig lahm. «Es war immer ein Gleis befahrbar», so Meyer. Die SBB dünnten somit den Fahrplan aus und liessen nur noch die Regionalzüge zwischen Olten und Biel und zwischen Biel und Olten sowie die ICN-Züge von St. Gallen nach Genf fahren.

Die Störung konnte um 7.30 Uhr behoben werden.

(san)

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