Kappel
«Es ist nicht einfach, so in Kappel weiter Pfarrer zu sein»

Paul Okeke hatte Sex mit der Pfarreisekretärin. Der sündige Pfarrer will nun nicht mehr Pfarrer von Kappel sein und den Entscheid von Bischof Gmür nicht anfechten. Die Einwohner von Kappel verstehen seinen Entscheid.

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Paul Okeke war beliebt in der Kirchgemeinde. Obwohl die Einwohner von Kappel ihn vermissen werden, verstehen sie den Entscheid des Pfarrers, von seinem Amt zurückzutreten. «Er hat sicherlich gemerkt, was auf ihn zukommt, wenn er darauf beharrt, weiterzumachen», sagt eine Einwohnerin gegenüber «TeleM1».

Okeke selbst findet seinen Fehltritt noch immer verzeihbar. Er habe kein Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt, erklärt er. Bei einem Pensum von 30 Prozent, das die Pfarreisekretärin hatte, sei ein solches gar nicht möglich. Für Okeke gäbe es daher keinen Grund zu gehen. Trotzdem will er den Entscheid von Bischof Felix Gmür nun akzeptieren.

Vertreter der Kirchgemeinde wollten den Rückzieher von Okeke nicht kommentieren. Sie hatten dem Pfarrer, nachdem sein Verhältnis mit der Sekretärin aufgeflogen war, die Stange gehalten und die Sekretärin entlassen.

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