Solothurn

Ein Neubau für 1100 Lernende der Berufsschule

Ob an der Niklaus-Konrad-Strasse in Solothurn gebaut wird, entscheiden Parlament und Volk.  zvg Ob an der Niklaus-Konrad-Strasse in Solothurn gebaut wird, entscheiden Parlament und Volk.  zvg

Ob an der Niklaus-Konrad-Strasse in Solothurn gebaut wird, entscheiden Parlament und Volk. zvg Ob an der Niklaus-Konrad-Strasse in Solothurn gebaut wird, entscheiden Parlament und Volk. zvg

Der Regierungsrat möchte, dass der Kantonsrat für den Neubau des Berufsbildungszentrums BBZ in Solothurn einen Verpflichtungskredit von brutto 29,8 Mio. Franken spricht.

Nach Abzug der Beiträge von Bund (5,950 Mio. Franken) und Standortgemeinde Solothurn (2,350 Mio. Franken) resultieren für den Kanton Nettoinvestitionen von 21,5 Mio. Franken. Der Neubau im «Innenhof» der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule (GIBS) ist laut Kantonsregierung nötig, weil die Räumlichkeiten der seit 1972 im «Rosengarten» untergebrachten Kaufmännischen Berufsfachschule Solothurn (KBS, als Teil der BBZ) zu klein sind. «Auch technisch und sicherheitsmässig entspricht das Gebäude längst nicht mehr den geltenden Vorschriften», heisst es in der gestern verabschiedeten Baubotschaft. «Alle als Alternative zu einem Neubau möglichen Miet- und Investorenlösungen wurden sorgfältig geprüft, erwiesen sich jedoch als ungeeignet und zu teuer.»

Im fünfstöckigen Neubau wird die KBS (aktuell mit Standorten in Solothurn und Grenchen) zentralisiert sowie Teile der GIBS und das Erwachsenenbildungszentrum (EBZ) untergebracht. Stimmen Kantonsrat und Volk dem Projekt zu, könnten die Bauarbeiten im Jahr 2013 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für August 2015 geplant.

Werkstatt wird abgebrochen

Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich neben dem Eingangsbereich die Unterrichtsräume der Automobil- und Maschinentechnik der GIBS. Das erste Obergeschoss ist für Verwaltung und Direktion vorgesehen. Hinzu kommen Unterrichtsräume und ein Pausenplatz. Im zweiten bis vierten Obergeschoss befinden sich die Unterrichts- und Aufenthaltsräume für rund 1100 Lernende im Berufsschulunterricht und die Kursteilnehmenden im Erwachsenenbereich (aktuell 1200 pro Jahr). Dem Neubau muss der baufällige Werkstatt-Trakt der GIBS nördlich der Niklaus-Konrad-Strasse weichen.

Fernwärme und Solaranlage

Das neue Gebäude erfüllt den verschärften Minergie-Standard sowie den Minergie-ECO-Standard. Es wird mit Fernwärme aus der Kehricht-Verbrennungsanlage geheizt. «Auf dem Flachdach ist eine Photovoltaikanlage zur Stromeinspeisung ins öffentliche Netz vorgesehen», verspricht die Regierung. (sff)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1