Gemeindepräsident Roger Siegenthaler musste die Kinder mehrmals zurückhalten, weil sie schon versuchten das Band durchzuschneiden, bevor das offizielle Kommando dafür fiel.

Vor diesem offiziellen Akt allerdings gab es einige Reden und viel Dank. Der Dank ging vor allem an die Bürgergemeinde und an Hugo Mathys. Je zur Hälfte haben diese beiden Parteien nämlich die Kosten von rund 550 000 Franken für das Projekt übernommen.

Das zweite Geschenk

Vor 15 Jahren baute die Bürgergemeinde die Mehrzweckhalle mit einem Hartplatz und schenkte sie der Einwohnergemeinde. «Aber irgendetwas fehlte», so Bürgergemeindepräsident Daniel Furrer gestern Abend. «Mit dem neuen Spiel und Sportplatz und den Parkplätzen ist das Geschenk jetzt vollendet.» Zusammenkommen sei ein Beginn, so Furrer. Zusammenbleiben ein Fortschritt.

«Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.» Der Spiel- und Sportplatz sei ein Gemeinschaftswerk. Nicht nur von den beiden Geldgebern. Auch Handwerker im Dorf und in der Region hätten sich engagiert und zu günstigen Konditionen gearbeitet.

Hugo Mathys - der das Rampenlicht auch gestern Abend sichtlich scheute - betonte, dass es Freude gemacht habe, gemeinsam mit engagierten Personen aus dem Dorf ein solches Projekt zu realisieren. Er und seine Partnerin würden sich vor allem für Kinder und Jugendliche einsetzen.

Gemeindepräsident Roger Siegenthaler ging kurz auf die Entstehungsgeschichte ein. «Innerhalb von einer Stunde hatten sich die beiden Geldgeber geeinigt. Bei diesem Gespräch ging es fast zu wie auf einem Markt», meinte er.

Auch der Bürgerrat, die Bürgergemeindeversammlung und die kantonalen Ämter hätten rasch alle Anträge bewilligt. Martin Zimmermann, als Präsident des Vereinskonvents, freute sich, weil der Platz ein Geschenk für alle im Dorf sei.