Mümliswil
Ein «Gaddaffe» und Kannibalen trieben ihr Unwesen

Mümliswil Farbenfroh wie der Urwald und gleichermassen wild präsentierte sich der Umzug im Dschungelpark.

Monika Kammermann
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«Gaddaffi» dirigiert von weit oben.

«Gaddaffi» dirigiert von weit oben.

Solothurner Zeitung

Manch ein Bleichgesicht wurde von den zahlreichen Kannibalen mit dem Netz eingefangen und kurzerhand in den Kochtopf geworfen – da gab es kein Entrinnen. Der Obernarr Heinz III. als Parkwächter und andere Menschenfresser verteilten als Stärkung – oder wohl eher zur Mästung – Bananen. Natürlich dürfen im Dschungelpark auch die wilden Tiere wie Löwen, Tiger oder Affen nicht fehlen. Die «Lobisei-Tüüfle» haben die süssesten «Tigerli und Löieli» wohl schon vor dem Umzug gefangen und in den Käfig gesteckt. Ein besonders merkwürdiges und rares Exemplar eines Affen war der «Gaddaffe», der vom Bundeshaus aus drohend den Zuschauern seine Position klarmachte. Beim Bundesrat Merz hat dies offensichtlich geklappt, denn er wartete beim Hinter(n)eingang geduldig auf Einlass.