Olten

Die Zahl der Logiernächte nimmt überdurchschnittlich zu

Bild: Bruno Kissling

lein, aber mit grossem Charme: die Oltner Altstadt.

Bild: Bruno Kissling

Der Verein Region Olten Tourismus bezeichnet sein erstes Geschäftsjahr nach der Neuausrichtung als erfolgreich. Mit 10 Prozent liegt die Zunahme der Logiernächte in den Bezirken Olten, Gösgen und Gäu deutlich über dem Schweizer Durchschnitt.

«Es war für uns ein gutes, erfolgreiches Jahr. Wir haben einige Höhepunkte erreicht», leitete Thomas Heimann die Generalversammlung des Vereins Region Olten Tourismus (ROT) auf dem Sälischlössli in Olten ein. Für Heimann ist es die letzte Amtshandlung, er hat nach fünf Jahren demissioniert. Da noch kein Nachfolger gefunden werden konnte, übernimmt Thomas Rhiner das Präsidium ad interim.

Maria Sägesser, Leiterin der Geschäftsstelle Olten-Info-Tourist-Center, bezeichnete 2010 als «schönes, interessantes erstes Jahr», in dem «wir uns mit unseren Partnern, dem Stadttheater und der Wirtschaftsförderung, gefunden haben». Die Neuausrichtung und die Eröffnung der Geschäftsstelle stelle für den Tourismus in der Region Olten der Beginn einer neuen Ära dar. Gemäss Jahresbericht ist Tourismus Olten bei den Logiernächten auf dem aufsteigenden Ast. Mit 10 Prozent (auf 163557) liegt die Zunahme der Logiernächte in den Bezirken Olten, Gösgen und Gäu deutlich über dem Schweizer Durchschnitt (1,7 Prozent).

Zu den geplanten Aktivitäten im laufenden Geschäftsjahr: «Sicher dranbleiben» will man laut Maria Sägesser am neu aufgebauten Flyer-Elektrobike-Angebot, das eine «gute Rückfrage» erfahren hat. Auf gutem Weg ist man beim Aufbau einer neuen zweisprachigen Website in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus. Ebenfalls im Vordergrund steht für Region Olten Tourismus 2011 die Gewinnung neuer Mitglieder und vor allem Leistungsträger, die direkt von den Dienstleistungen des Olten-Info-Tourist-Centers profitieren können. Angestrebt wird zudem eine engere Zusammenarbeit mit touristischen Partnern der Region und des Kantons, um «Synergien zu nutzen, wo sie sinnvoll sind, ohne Eigenständigkeit zu verlieren», so Maria Sägesser, Denn: «Längerfristig wird Region Olten Tourismus nicht alleine bestehen können.»

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