Energiestadt Olten
Die Stadt Olten wird in einem Solarkataster erfasst

Künftig soll jeder Oltner Liegenschaftsbesitzer mit nur wenigen Mausklicks im Internet sehen können, ob sich seine Liegenschaft für die Sonnenenergienutzung eignet. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Nachtragskredit bereits genehmigt.

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Gibt es beim Werkhof / Feuerwehrgebäude auch schon bald eine Solaranlage? (Symbolbild)

Gibt es beim Werkhof / Feuerwehrgebäude auch schon bald eine Solaranlage? (Symbolbild)

lp

Olten will angesichts der Energie-Debatte nicht zurückstehen und will sein Potenzial zur Produktion von erneuerbaren Energien systematisch abklären - mit dem Ziel, dieses auch ausschöpfen zu können.

Photovoltaikanlage auf dem Werkhof

Deshalb ist im letzten Sommer eine Machbarkeitsstudie für eine Photovoltaikanlage im Werkhof / Feuerwehrgebäude erstellt worden. Die entsprechende Vorlage ans Parlament wird zurzeit ausgearbeitet. Doch soll es nicht bei dieser einen Anlage bleiben; so sollen weitere Liegenschaften der Stadt sollen auf ihre Standorteignung für Photovoltaik oder Wärmekollektoren überprüft werden.

Doch nicht nur die städtischen Liegenschaften werden in einer Standortanalyse unter die Lupe genommen, sondern die ganze Stadt wird flächendeckend in ein Solarkataster aufgenommen. Ziel ist, dass jeder Liegenschaftsbesitzer der Stadt mit wenigen Mausklicks auf dem Internet eine grobe Einschätzung der Eignung seiner Liegenschaft für die Sonnenenergienutzung abrufen kann.

2. Reaudit Energiestadt im Frühjahr

Im Frühjahr 2012 wird das 2. Reaudit «Energiestadt» stattfinden, bei welchem die Aktivitäten im Energiebereich der Stadt umfassend beurteilt werden. Der Solarkataster soll darin Aufnahme finden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 24‘500 Franken, die der Stadtrat per Nachtragskredit bereits genehmigt hat. (dme)

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