Die Skulpturengruppe «Die Gerechten» von Werner Neuhaus wird in lockerer Gruppierung präsentiert. Die Gruppe bezieht sich auf die jüdische Legende der 36 Gerechten, die besagt, dass dank ihnen die Welt nicht untergehen werde. Sie treten namenlos in Erscheinung.

Sobald einer der 36 Gerechten stirbt, wird ein weiterer geboren. Die Figuren der Gruppe sind aus Eichenholz geschnitten und blicken wie Beobachtende in alle Richtungen.

Werner Neuhaus wurde 1970 in Lyss geboren. Nach der obligatorischen Schulbildung und einem Orientierungsjahr arbeitete der Künstler mehrere Jahre in der Forst- und Alpwirtschaft, in welchen auch erste künstlerische Arbeiten entstanden.

Von 1992 bis 1993 absolvierte Werner Neuhaus die Bildhauerschule in Müllheim. Seit 1996 ist er als freischaffender Künstler tätig. Er lebt und arbeitet in Zollbrück im Emmental. Seine Skulpturen aus Holz werden seit 1998 in Ausstellungen gezeigt. (mgt)