Ein im März 2011 begonnenes Gutachten soll die Vogelwelt im Gebiet der geplanten Windanlagen studieren, wie die Betriebsgesellschaft Windpark Burg AG am Dienstag mitteilte. Im Verlauf des Sommers werde dann mit Windmessungen angefangen.

Die Ergebnisse werden erst für das Jahr 2012 erwartet. Danach werde die Wahrscheinlichkeit für eine Realisierung des Projekts beurteilt. Ein Baubewilligungsgesuch soll frühstens 2012/2013 eingereicht werden.

Drei bis fünf Anlagen

Je nach Anzahl und Grösse sollen die Windräder Strom für mehrere tausend Haushalte liefern. Geplant sind drei bis fünf Anlagen der Zwei-bis-drei-Megawatt-Klasse.

Hinter der Betriebsgesellschaft stehen die Services Industriels Genève SIG (51 Prozent), die vento ludens Suisse GmbH (34 Prozent), die AEW Energie AG (10 Prozent) und die Gemeinde Kienberg (5 Prozent). Sitz der Betriebsgesellschaft ist Kienberg SO.