Strassenbau
Der Unterhalt der Solothurner Strassen kostet viel Geld

Der Solothurner Regierungsrat will 266 Millionen Franken in die Sanierung der Infrastruktur stecken. Einziges Grossprojekt, das im kommenden Jahr in Angriff genommen wird, ist der Ersatz der Kanalbrücke in Obergösgen.

Stefan Frech
Merken
Drucken
Teilen
In Oberdorf werden die Ortsdurchfahrt und die Eindolungen des Wildbachs saniert – die Planungen beginnen nächstes Jahr, die Bauarbeiten 2014. rahel meier

In Oberdorf werden die Ortsdurchfahrt und die Eindolungen des Wildbachs saniert – die Planungen beginnen nächstes Jahr, die Bauarbeiten 2014. rahel meier

Solothurner Zeitung

Die Mehrjahresplanung Strassenbau 2012 bis 2015 sieht Investitionen von 266 Mio. Franken vor. Stimmt der Kantonsrat dem Antrag der Regierung zu, kosten die Baumassnahmen den Kanton netto 153 Mio. Franken. Den Rest übernehmen Bund und Gemeinden. Einziges Grossprojekt, das im kommenden Jahr in Angriff genommen wird, ist der Ersatz der Kanalbrücke in Obergösgen (5 Mio. Franken).

Ein Jahr später, 2013, starten dann auch die grossen Projekte in der Region Solothurn: die Sanierung der Betonstrassen im Kreis I (Abschnitte Bettlach-Bellach, Feldbrunnen-Flumenthal und Solothurn-Lüsslingen/Biberist, 22 Mio. Franken), die Erneuerung der Aarebrücke Wilyhof in Luterbach/Riedholz (6,5 Mio. Franken) und die Erneuerung der SBB-Überführung Aarmatt in Zuchwil (12 Mio. Franken).

Im Jahr 2013 wird aus Dringlichkeitsgründen neu auch die Gesamtsanierung der Passwangstrasse zwischen Mümliswil-Ramiswil und Beinwil in Angriff genommen. Sie kostet 10 Mio. Franken und wird bis 2016 dauern. Die Sanierung der Hauptstrasse Riedholz-Hubersdorf-Günsberg wird um ein Jahr auf 2015 verschoben.

Hinzu kommen diverse Kleinprojekte, die den Kanton jeweils weniger als 3 Mio. Franken kosten (siehe Artikel rechts). Noch nicht baureif werden 2012 das Schwerverkehrskontrollzentrum Oensingen (Richtplananpassung im Sommer 2011 aufgelegt) und die Verkehrsentlastung Klus (Planauflage voraussichtlich Anfang 2014).