Feuerwehr
Der Pächterfamilie geht es den Umständen entsprechend gut

Der Rauch ist noch überall zu riechen, aber die Feuerwehr hat die Brandwache auf dem Mittleren Brüggli jetzt abgezogen. Schon beginnt das Aufräumen.

Lucien Fluri
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Bei Tageslicht ist der Schaden deutlich zu sehen, den der Brand hinterlassen hat.

Bei Tageslicht ist der Schaden deutlich zu sehen, den der Brand hinterlassen hat.

Lucien Fluri

Die Brandwache der Feuerwehr ist vorbei. Am dritten Tag nach dem Brand steht beim Mittleren Brüggli nur noch die Ruine des niedergebrannten Oekonomieteils im Schnee. Im Haus der Pächterfamilie Carmen und Urs Wyss ist der Rauch noch immer zu riechen. «Wir sind den Umständen entsprechend wohlauf», sagt Pächterin Carmen Wyss vom Mittleren Brüggli. Ihr Mann, der Freitagnacht mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht wurde, ist wohlbehalten zuhause.

«Es hätte auch noch viel schlimmer kommen können», sagt Wyss.«Zum Glück haben wir das Wohnhaus.» Allerdings befand sich die Heizung im niedergebrannten Oekonomieteil des Hofs: Im Wohnhaus, um das auf 1084 Metern noch immer Schnee liegt, ist es kalt. «Die Kinder sind deswegen bei den Grosseltern», erklärt Wyss. Das Pächterpaar geht nun Schritt für Schritt die Aufräumarbeiten an.

Der Pächter entedckte den Brand, als er abends die Tiere fütterte. Um 19.10 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. 15 Kühe und 10 Kälber sowie ein Pferd waren zu diesem Zeitpunkt im Stall. Beim Unteren Brüggli wurde ein Notfallhag aufgestellt, beim hinteren Schopf haben die Tiere dort vorübergehend ein «Plätzli» gefunden. «Wir schauen jetzt mit Bauern aus Selzach», sagt Wyss. Ein Lob gibt es für die Feuerweht: «Sie hat super reagiert», so Wyss. (lfh)

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