Denkmäler
Bundesrat genehmigt neues Inventar schützenswerter Kulturgüter – diese Solothurner Bauten und Sammlungen gehören dazu

Der Bundesrat hat am Mittwoch die vierte Ausgabe des Schweizer Kulturgüterschutzinventars genehmigt. Bei den archäologischen Objekten gibt es einen Zuwachs. Im Kanton Solothurn befinden sich über 600 solcher Kulturgüter.

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Ruine Neu-Falkenstein in Balsthal

Ruine Neu-Falkenstein in Balsthal

Bruno Kissling

Im neuen Inventar finden sich insgesamt 13'400 Objekte, die nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet und eingeordnet werden. 3'400 von ihnen sind von nationaler, die restlichen von regionaler Bedeutung, wie einer Mitteilung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz zu entnehmen ist. Konkret geht es um schützenswerte Baudenkmäler, archäologische Stätten sowie Sammlungen in Museen, Archiven und Bibliotheken. Bund und Kantone müssen Massnahmen treffen, um diese vor den Auswirkungen eines bewaffneten Konflikts, einer Katastrophe oder einer Notlage zu schützen.

Alle Objekte von nationaler und regionaler Bedeutung der Schweiz in der Übersichtskarte:

Der Bundesrat genehmigte die neue Ausgabe des Kulturgüterschutzinventars an seiner Sitzung vom Mittwoch. Es ist die vierte nach 1988, 1995 und 2009. Spielraum für neue Objekte bestand laut Mitteilung vor allem bei der Archäologie. Mit einem Zuwachs von rund 240 archäologischen Objekten sei die Zunahme allerdings «im überschaubaren Rahmen» geblieben. Am Mittwoch wurde das neue Inventar auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz veröffentlicht.

Hunderte Objekte im Kanton Solothurn

Im Kanton Solothurn befinden sich 624 Objekte auf der Liste der schützenswerten Kulturgüter. In der folgenden Tabelle, können Sie nach Ihrer Gemeinde suchen und so die Objekte Ihres Ortes entdecken.