Raserunfall Schönenwerd
Den Angeklagten im Raserprozess drohen härtere Strafen

Zwei der drei Angeklagten im Raserprozess, der derzeit vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen verhandelt wird, müssen mit härteren Strafen rechnen – weil sie rückfällig geworden sind.

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Gedenkstätte für das Raseropfer von Schönenwerd (Archiv)

Gedenkstätte für das Raseropfer von Schönenwerd (Archiv)

Keystone

Zwei der drei Angeklagten im laufenden Prozess wegen des tödlichen Raserunfalls von Schönenwerd SO bereits wegen neuen Verkehrsdelikten in Untersuchungshaft sitzen, könnte Auswirkungen auf das Strafmass haben – auch wenn die jüngsten Vorfälle gar nicht im laufenden Gerichtsverfahren verhandelt werden.

«Das Gericht wird bei der Strafzumessung berücksichtigen, dass diese Leute eine starke kriminielle Energie haben», sagte der Zürcher Strafrechtsprofessor Christian Schwarzenegger gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. «Das Strafmass wird schärfer sein, als in vergleichbaren anderen Fällen.»

Einer der Angeklagten. ein 20-Jähriger, wurde vergangene Woche erneut verhauft, weil er trotz Führerausweisentzugs wieder am Steuer sass. Der andere, gleichaltrige Angeklagte war an einem illegalen Autorennen beteiligt. (bau)