Fussball
Deitingen schiesst sich in den Solothurner Cupfinal

Deitingen schlägt Fulenbach mit 5:1 und steht verdient im Solothurner Cupfinal. Trotz des krassen Schlussresultates fiel den Platzherren die Finalqualifikation nicht in den Schoss.

Pius Rüegger
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Deitingens Tobias Stalder (r) im Zweikampf mit Simon Richner.

Deitingens Tobias Stalder (r) im Zweikampf mit Simon Richner.

Marcel Bieri

Der FCD vertritt die 2. Liga verdientermassen im Final des Solothurner Cups. Trotz des krassen Schlussresultates fiel den Platzherren die Finalqualifikation nicht in den Schoss. Erst nachdem sich Fulenbach nach dem dritten Verlusttreffer in der 86. Minute aufgab, kamen die Deitinger zum Kantersieg. Vorher konnten sie ihr klares Chancenplus nicht nützen.

Deitingen machte von Beginn weg Druck. Die Gäuer mussten sich zurück drängen lassen. Gegen die hart einsteigenden Gäste setzte sich die bessere Spielanlage der Christen-Truppe in der achten Minute erstmals durch. Raphael Stalder spielte Rüetschli übersichtsvoll an - 1:0. Die Gäste versuchten, aus einer soliden Abwehr heraus ins Spiel zu kommen. Dabei deckten die Gäste Mängel in der einheimischen Defensive auf. Diese Irritationen erkannten die Fulenbacher und glichen durch David Lenz in der 28. Minute überraschend aus. Deitingen reagierte. Rüetschli tankte sich in der 40. Minute in der Mitte durch und schuf Raum für Murer. Die erneute Deitinger Führung entsprach dem Spielverlauf.

Mehr Druck nach der Pause

Nach Wiederbeginn drückten die Einheimischen auf eine frühzeitige Entscheidung. Die Tempobolzerei der Wasserämter machte den Gästen zu schaffen. Mit einem Dreifachwechsel in der 59. Minute - Kevin Lenz, Jonas Wyss und Cazimovic kamen für David Lenz, Richener und Rossi - strebten die Gäuer eine Wende an. Es entwickelte sich ein intensiver Cup-Fight.

Die Bargetzi-Elf gab nicht auf. Für die letzten zwölf Minuten setzte Fulenbach alles auf eine Karte. Mit nur noch einer Dreier-Abwehr drängten sie nach vorne. Erst in der 86. Minute konnten die Wasserämter diesen Druck kontern. Tobias Stalders 3:1 war die Erlösung. Die Gäste schwächten sich in der engagierten Schlussphase selbst. Knuchel kassierte noch vor dem Anspiel die Rote Karte wegen einer Schiedsrichterbeleidigung. Deitingen geriet nun in eine Euphorie. Der wirblige und initiative Raphael Stalder sowie der eingewechselte Frei besiegelten die zu hohe Niederlage der Gäuer mit zwei weiteren Treffern endgültig.