Solothurn
Das sind die 47 neuen Feuerwehr-Offiziere im Kanton Solothurn

Stolz durften 47 neue Feuerwehr-Offiziere des Kantons Solothurn von Regierungsrätin Esther Gassler an der Feier im Interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrum (Ifa) Klus-Balsthal ihre Brevetierungsurkunden entgegennehmen.

Irmfriede Meier
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Die 47 frisch brevetierten Feuerwehroffiziere im Kanton Solothurn präsentieren sich mit ihren Klassenlehrern vor dem Empfangsgebäude des Ifa Klus-Balsthal. imw

Die 47 frisch brevetierten Feuerwehroffiziere im Kanton Solothurn präsentieren sich mit ihren Klassenlehrern vor dem Empfangsgebäude des Ifa Klus-Balsthal. imw

Solothurner Zeitung

Die neuen Feuerwehr-Offiziere haben sich somit die Fähigkeit und die Berechtigung zur selbstständigen Leitung eines Feuerwehreinsatzes erworben.

Am letzten Tag des siebeneinhalbtägigen Offizierkurses konnten sie nach der Schlussbesprechung durch den Kurskommandanten Oberst Paul Haus bei einer Angriffsübung beim Pyrodrom die erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen und der interessierten Zuschauermenge demonstrieren.

Zur anschliessenden Brevetierungsfeier konnte Feuerwehrinspektor Paul Haus nebst Regierungsrätin Esther Gassler auch den Direktor der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV), Alain Rossier, speziell willkommen heissen.

In seinem Rückblick sagte Paul Haus, er könne mit voller Überzeugung sagen, dass die Kurszielsetzung – dass alle Teilnehmer das Brevet erreichen – dank der guten Zusammenarbeit im Stab, in den Klassen und dem Ifa als Infrastrukturbetreiber erreicht worden sei. Die Anforderungen an einen Feuerwehr-Offizier seien doch anspruchsvoller geworden, und sie würden sich sicher auch weiterhin ändern.

Grosses Lob von Esther Gassler

Eine der wesentlichsten Voraussetzungen für einen guten Offizier sei die Beherrschung des Gerätedienstes. «Wir setzen deshalb für den Kurseintritt sehr gute Fachkenntnisse auf Stufe Gruppenführer voraus. Die Überprüfung dieser Kenntnisse erfolgte in Form eines durchgeführten schriftlichen Eintrittstestes.» Zwei Teilnehmer hätten die notwendige Punktzahl nicht erreicht und hätten deshalb nicht am Kurs zugelassen werden können.

Der Erfolg der Ausbildung sei in Form einer schriftlichen Arbeit überprüft worden. Das Ergebnis der Schlussprüfung habe das bisherige bewährte Vorgehen bestätigt, denn alle Teilnehmer hätten die geforderten minimalen 70 Punkte (von 100) erreicht. Die Gesamtauswertung beider Prüfungen habe insgesamt ein erfreuliches Resultat erbracht. Dazu gratulierte Kurskommandant Oberst Paul Haus allen Kursteilnehmern: «Ich darf festhalten, dass sich die Feuerwehren auf gut ausgebildete und motivierte Offiziere freuen dürfen.»

Auch die Regierungsrätin, Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartementes, Esther Gassler, gratulierte den neuen Feuerwehr-Leutnants, und zwar mit den lobenden Worten: «Das, was sie als Feuerwehr-Offiziere zum Wohl unserer Gesellschaft leisten, ist nicht selbstverständlich und verdient unsere Anerkennung. Es ist mir eine grosse Ehre, ihnen im Namen des Regierungsrates des Kantons Solothurn und der Solothurnischen Gebäudeversicherung zu gratulieren und zu danken.»

Aufgrund ihres Wissens und Könnens seien sie heute zu Leutnants befördert worden, darauf dürften sie stolz sein. Stolz aber nicht nur auf das Offiziers-Abzeichen, das sie nun tragen dürften, sondern vor allem auf das, wofür das Abzeichen stehe: für ihre fachliche Kompetenz, für ihre Fähigkeit, zu führen, für ihre Lernbereitschaft und – was ganz wichtig sei – für ihren Charakter und für ihr Wertbild, das sie haben.