Slow Up
Das «längste» Volksfest der Schweiz begeisterte 28 000 Teilnehmer

Rund 28'000 Personen haben am Sonntag am 2. slowUp Solothurn-Buechibärg teilgenommen. Zu Fuss, auf Inline-Skates oder mit dem Velo bewegten sie sich auf der 46 Kilometer langen Rundstrecke am Jurasüdfuss.

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 Auch Kantonsratspräsident Christian Imark rollte mit.
 V.l. Beat Stähli (Präsident Verein slowUp Solothurn Buechibärg), Barbara Streit-Kofmehl (Vize-Stadtpräsidentin Solothurn), Esther Gassler (Regierungsrätin) sowie Marianne Meister (Vorstandsmitglied SlowUp Solothurn-Bucheggberg und Gemeindepräsidentin von Messen)
Zweites «Slow-up» Solothurn-Buechibärg begeisterte rund 28 000 Personen

Hansjörg Sahli

Zahlreiche Rahmenveranstaltungen in den Gemeinden und Dörfern entlang der Strecke machten den slowUp zu einem erlebnisreichen Volksfest. Die Grossveranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, die Polizei zog ein positives Fazit.

Auch Petrus findet Langsamverkehr toll

Im Beisein von Kantonsratspräsident Christian Imark, Regierungsrätin Esther Gassler, der Solothurner Vizestadtpräsidentin Barbara Streit-Kofmehl und der Messener Gemeindepräsidentin Marianne Meister konnte OK-Präsident Benno Krämer am Sonntag in Solothurn pünktlich um 10 Uhr den Startschuss geben. Bereits kurze Zeit später herrschte auf der abgesperrten, vom motorisierten Verkehr freien Strecke Hochbetrieb: Familien, Einzelpersonen und Gruppen frönten bei idealen Wetterbedingungen dem Erlebnis des Langsamverkehrs.

46 Kilometer für die Beinmuskeln

Die Strecke des slowUp Solothurn-Buechibärg war gesamthaft 46 Kilometer lang und in drei Schlaufen unterteilt: Schlaufe 1 führte von Solothurn nach Biberist und zurück (10 km), Schlaufe 2 von Biberist nach Lohn und zurück (8 km) und Schlaufe 3 rund um den Bucheggberg (28 km). Hinzu kam eine speziell geführte 12,5 km lange Nordic Walking Strecke im Herzen des Bucheggbergs.

300 Helfer im Einsatz

Drei Sponsor Villages und elf Festplätze mit Attraktionen und Unterhaltung dienten den Teilnehmenden als Ausgangspunkt, Zwischenhalt oder Ziel. Beat Stähli, Präsident des Vereins slowUp Solothurn-Buechibärg, bezeichnete den Erlebnistag denn auch als «das streckenmässig längste Volksfest in der Schweiz». Über 300 Helferinnen und Helfer im Einsatz Der slowUp Solothurn-Buechibärg wurde zum zweiten Mal durchgeführt. Am Austragungstag standen rund 60 Vereine, 300 Helferinnen und Helfer, 22 Schülerinnen und Schüler für die Teilnehmerzählung und Befragung, 28 Polizisten und 45 Zivilschützer, 11 mobile Ärzte auf E-Bikes sowie 30 Samariterinnen und Samariter im Einsatz.

Sperrung für motorisierten Verkehr

In den zwei involvierten Kantonen Bern und Solothurn waren entlang und auf der Strecke 228 Strassen für den motorisierten Verkehr gesperrt worden. Bis zum Veranstaltungsschluss (17 Uhr) kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, das Sicherheitskonzept funktionierte. Auch Polizei und Sanität zogen am Abend eine positive Bilanz.

Die nationale Trägerschaft des slowUp bilden die Stiftung SchweizMobil, Schweiz Tourismus sowie die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. Im laufenden Jahr finden noch 13 weitere slowUp in der Schweiz statt. Der nächste slowUp Solothurn-Buechibärg ist für den 26. Mai 2013 geplant.