Jugend und Sport

«Das Ganze ging bei manchem Teilnehmer ganz schön in die Knochen»

Wenn im Verlaufe des heutigen Nachmittags die 60 Solothurner Kinder aus dem J+S Sport-Camp in Tenero zurückkehren, dann blicken sie auf eine ereignisreiche Tessiner Ferienwoche zurück, die alles enthielt.

Anspruchsvolle sportliche Betätigung in einem Umfeld, welches in jeder Beziehung keinerlei Wünsche offen liess. Dazu auch Spiel und Fun, welches von den Jungs und Mädchen im Alter zwischen 12 bis 16 Jahren mitgestaltet werden konnte.

Der Lagerbeginn am letzten Sonntag war zwar wenig verheissungsvoll. Die Berge rund um die Magadinoebene waren von Wolken verhangen und das änderte sich während der ersten beiden Tage kaum. Dazu immer wieder starke Regengüsse, die der Moral im Zeltlager auch nicht gerade förderlich waren.

Ein tolles Team

«Der Beginn war mühsam», das fand auch Nicola Siegenthaler. Der 13-jährige Nachwuchsspieler des SV Wiler-Ersigen aus Oekingen hatte sich zwar nicht fürs Unihockey, sondern für Leichtathletik angemeldet. Weil für diese Disziplin zuwenig Anmeldungen eingingen, entschied er sich für Volleyball. «Wir haben ein tolles Leiterteam, da spielt es keine Rolle, wo man mitmacht. Es macht einfach alles Spass».

Während am Morgen jeweils die Disziplin auf dem Programm stand, für die man sich bei der Anmeldung eingetragen hatte, konnten die Teilnehmer am Nachmittag frei wählen. Da standen Bogenschiessen, Schwimmen, Beach-Volleyball am See, oder andere Ballturniere auf dem Programm. Am meisten gefragt war neben Tennis insbesondere auch Unihockey.

Hier hatten die Kids in Adrian Zimmermann vom SV Wiler-Ersigen einen ausgewiesenen Fachmann zur Seite. Ob Einsteiger, Fortgeschritten, gut oder sehr gut auf der Anmeldung stand, das interessierte den Internationalen Flügelstürmer vom SVWE überhaupt nicht. «Mein Ziel ist, dass alle etwas lernen und nach einer Woche zufrieden nach Hause gehen».

Anspruchsvolle Tour

Mit de fünfstündigen Bergwanderung auf den Monte Tamaro erreichte das Langer am Mittwoch seinen Höhepunkt. Auf dem Berg durften sich die Lagerteilnehmer als Belohnung auf der Rodelbahn oder der Tyroliennebahn vergnügen. «Das Ganze ging bei manchem Teilnehmer ganz schön in die Knochen», sagte Lagerleiter Pascal Bussmann. Der Lehrer aus ....konnte bei seiner Arbeit die Woche hindurch auf ein Team von sieben versierten Leitern zählen.

Einer der die Bergtour gut verkraftete war Andrin Eugster aus Rickenbach b. Olten. Der 13-Jährige spielt seit sechs Jahren Tennis und arbeitet einmal pro Woche neben dem Training an seiner Kondition. «Profi will ich jedoch nicht werden, darum probiere ich hier auch andere Sportarten aus. Das macht Spass».

Das Arbeiten in der Wunschsportart und die Kinder gezielt fördern, daneben aber auch fordern. «Dieses Ziel haben wir erreicht», ist der Lagerleiter überzeugt.

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