Coronavirus

Chlause- und Wiehnachtsmäret in Solothurn sind abgesagt

Der Chlausemäret in Solothurn findet in diesem Jahr nicht statt. (Archiv)

Der Chlausemäret in Solothurn findet in diesem Jahr nicht statt. (Archiv)

Aufgrund der unklaren weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie sehen sich die Organisatoren der beiden Anlässe gezwungen, den Chlausemäret und den Wiehnachtsmäret abzusagen.

Damit die Gesundheit von Besucherinnen und Besuchern, Marktfahrenden und Kunstschaffenden sichergestellt werden könne, insbesondere von Personen der Risikogruppen, seien umfassende organisatorische Massnahmen zu treffen. Diese Massnahmen seien zum heutigen Zeitpunkt jedoch nicht nicht absehbar, so das OK des Chlausemärets.

Der Chlausemäret Solothurn ist eine öffentliche Veranstaltung, welche kostenlos besucht werden kann. Dadurch ist es beispielsweise nicht möglich die Kontaktangaben der Besucher und Besucherinnen lückenlos aufzunehmen und es gibt auch keine Garantie, dass die Abstandsregeln am Märet eingehalten werden.  Zudem müsse in den Monaten vor dem Chlausemäret zahlreiche Verträge abgeschlossen werden, welche das OK in ein wirtschaftliches Risiko setzen würde. 

Das OK habe auch die Durchführung einer reduzierten Varianten des Märets geprüft. Aufgrund diverser organisatorischer Fragezeichen wurde jedoch dann schweren Herzens entschieden, den Chlausemäret dieses Jahr vollständig abzusagen.

Das OK bedauere diesen Entscheid sehr und bedanke sich bei allen Marktfahrerinnen und Marktfahrern, Kunstschaffenden und engagierten Menschen, die sich bereits für den Chlausemäret 2020 eingesetzt oder gerne daran teilgenommen hätten. Der 41. Chlausemäret Solothurn soll am 1./2. Dezember 2021 stattfinden.

Nicht nur der Chlausemäret, sondern auch die Organisatoren des Soledurner Wiehnachtsmäret haben am Mittwoch entschieden, dass es in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt in der Vorstadt geben wird. Dieser Entscheid sei schweren Herzens gefallen, aber beim Weihnachtsmarkt hätten die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können. Die Organisatoren freuen sich auf das Comeback im Jahr 2021. (mtg/hol)

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