Fusion
Bürger von Nennigkofen und Lüsslingen wollen Fusion

Die beiden Gemeinden Lüsslingen und Nennigkofen werden voraussichtlich 2014 fusionieren. Die Gemeindeversammlungen sind am Mittwochabend auf die Fusion eingetreten. Im Herbst kommt es zur Abstimmung an der Urne.

Merken
Drucken
Teilen
Die beiden Gemeinden Nennigkofen und Lüsslingen wollen fusionieren

Die beiden Gemeinden Nennigkofen und Lüsslingen wollen fusionieren

Google Maps

In der Pfarrschür in Lüsslingen und im Bürgerhaus Nennigkofen standen gestern Abend zwei aussergewöhnliche Traktanden auf dem Programm: Die Gemeindeversammlungen befanden über die Fusion der beiden Dörfer.

Die 72 Stimmberechtigten in Lüsslingen sprachen sich einstimmig für das Eintreten auf die Fusion aus. In Nennigkofen waren 70 Stimmberechtigte anwesend, welche mit 50 zu 5 Stimmen, bei 15 Enthaltungen, Ja zu einer Fusion sagten.

Synergien nutzen

Damit bestätigte sich der positive Grundton, der zuvor an den Informationsveranstaltungen in beiden Dörfern herrschte. Besonders in Lüsslingen gab es im Vorfeld durchwegs wohlwollende Stimmen, während es in Nennigkofen bezüglich Finanzen einige kritische Voten gab. Denn während Lüsslingen einen Steuerfuss von 115 Prozent verzeichnet, beträgt dieser in Nennigkofen 106 Prozent.

Eine fusionierte Gemeinde könnte gemäss Finanzplan mit einem Steuerfuss von 112 Prozent per Anfang 2013 rechnen. Bereits heute arbeiten die beiden Gemeinden in vielen Bereichen zusammen. Mit einer Fusion entstehen nun zusätzliche Synergien in organisatorischer sowie in finanzieller Hinsicht.

Weil beide Gemeinden gestern auf die Fusion eingetreten sind, kommt es im Herbst zur Urnenabstimmung. Erst dann wird entschieden, ob Lüsslingen und Nennigkofen per 1. Januar 2013 definitiv zusammengehen. (crs/gku/drb)