Gemeindefusion

Bürger von Aeschi und Steinhof wollen fusionieren

Aeschi und Steinhof wollen fusionieren

Aeschi und Steinhof wollen fusionieren

Die Gemeindeversammlung Aeschi stimmte am Montagabend der Fusion zu, diejenige von Steinhof am Dienstag. Ende August/Anfang September wird an der Urne abgestimmt, ob Aeschi und Steinhof eine Gemeinde werden sollen.

Beide Gemeinden sagten einstimmig Ja zur Fusion. Nach den Sommerferien kommt es zur Abstimmung an der Urne. Resultiert wieder ein beidseitiges Ja, könnte es bereits ab 1. Januar 2012 nur noch eine Gemeinde geben.

Die Steinhöfer Bürgerinnen und Bürger übernehmen durch die Fusion das Ortsbürgerrecht von Aeschi, da alle Pflichten und Rechte der bisherigen Einheitsgemeinde Steinhof von den beiden Körperschaften Einwohner- und Bürgergemeinde Aeschi übernommen werden.

Bis zum Beginn der neuen Legislatur 2013 wird je ein Vertreter aus Steinhof im Gemeinderat und in der Baukommission Einsitz nehmen. Auch wenn sich nichts an Wasser- und Abwasseranlagen im künftigen Ortsteil Steinhof ändert, sollen die Gebühren vereinheitlicht werden.

Die Enklave Steinhof, die vollständig vom Kanton Bern umgeben ist, hatte bei verschiedenen Gemeinden um eine Fusion angefragt. Die Kleingemeinde sieht sich längerfristig mit finanziellen Problemen konfrontiert. Zudem zeichnet sich ein Personalmangel ab, weil kaum jemand noch ein Gemeindeamt übernehmen will. Mit der Fusion per Anfang 2012 wird der Steuerfuss von Steinhof um 20 Prozent auf das Niveau von Aeschi sinken. (crs)

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