Wahlen 2011
Boris Banga will nun doch nicht Nationalrat werden

Boris Banga (SP) will nun doch nicht wieder Nationalrat werden. Der Grenchner Stadtpräsident liess sich von der SP Grenchen zwar nominieren. Nun verzichtet er aber auf eine Kandidatur.

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Boris Banga

Boris Banga

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Wie Boris Banga in einer Mitteilung am Montagmorgen mitteilt, sind zwei Gründe für seinen Rückzug verantwortlich: Erstens stünden in Grenchen viele neue Grossprojekte an, welche seine volle Aufmerksamkeit verlangen würden. Ein Wechsel im Stadtpräsidium würde laut Banga der Realisierung dieser Zukunftsprojekte schaden.

Zweitens macht Banga familiäre Gründe für seinen Rückzug geltend, die erst in einigen Wochen öffentlich bekannt würden.

«Für das Grenchner Souverän»

Wäre er in den Nationalrat gewählt worden, hätte er als Stadtpräsident voraussichtlich im nächsten Jahr demissioniert schreibt Banga und betont: «Ich habe mich für Grenchen und für den Grenchner Souverän entschieden».

Der SP Kanton Solothurn kommt dieser Entscheid gelegen. Fünf Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich in der Amtei Solothurn-Lebern für vier Listenplätze interessiert. Da sei es das Gespräch um runden Tisch nötig geworden, heisst es in einer Mitteilung der Partei.

Drei Männer und vier Frauen

Das Präsidium der kantonalen SP sowie die nominierten Kandidaten hätten sich zu Gunsten einer ausgewogenen Liste entschieden. «Dass Boris Banga nun jüngeren Kandidaturen eine Chance gibt, seinen Worten nachlebt und auf eine Kandidatur verzichtet, weiss die SP sehr zu schätzen.»

Banga war von 1995 bis 2007 bereits Nationalrat. Er wurde bei den Wahlen 2007 jedoch nicht wiedergewählt.