Die Gemeinde Flumenthal, der Kanton Solothurn und die Vigier Beton Mittelland AG (vormals Kieswerk Wyss AG) haben sich bereits im Jahr 2004 in einer Rahmenvereinbarung darauf geeinigt, dass das Kieswerk künftig via neue Strasse entlang der Aare erschlossen werden soll. Doch gegen das Projekt «naturnahes Aareufer» wurde erbittert und bis vor Bundesgericht gekämpft.

Das Urteil des Bundesgerichtes macht es denn auch nötig, das Gesuch für die temporäre Verlängerung des Kiesabbaus einzureichen. Denn das Bundesgericht hatte eine Frist bis Ende 2011 für den Bau der neuen Erschliessungsstrasse gesetzt und davon auch die Verlängerung der Abbaubewilligung abhängig gemacht. «Dass die Strasse nicht termingerecht fertig ist, kann uns aber nicht angelastet werden», erklärt Martin Gutknecht, Projektleiter naturnahes Aareufer bei der Vigier Beton Mittelland AG. Deshalb gehen die Verantwortlichen davon aus, dass der weitere Abbau kein Problem ist.

Parallel dazu wurde die ursprüngliche Planung überarbeitet und eine Richtplanänderung angestrebt. Diese wurde letzten Dezember vom Regierungsrat des Kantons Solothurn genehmigt. «Der Bundesrat muss noch seinen Segen geben. Damit rechnen wir bis im Sommer und dann legen wir das Bauprojekt auf», erklärt Rudolf Bieri (Amt für Raumplanung).