Die Frau des Grenchner Stadtpräsidenten Boris Banga hatte in einem Internetforum anonym Personen verunglimpft. Als dies publik wurde, trat sie von allen ihren politischen Ämtern zurück.

Sie habe ihre politische Heimat nun in der Tierpartei gefunden, führte Barbara Banga aus. Die Parteileitung war der Meinung, sie verdiene in der Politik eine zweite Chance. Sie habe sich immer für die Schwächeren eingesetzt und sich als langjährige Präsidentin des Tierschutzvereins Grenchen u. Umgebung vehement für die Tiere eingesetzt.

Barbara Banga soll beim Aufbau der Kantonalparteien Aargau und Solothurn mithelfen. Die Tierpartei will im Herbst bei den Wahlen in den Nationalrat antreten. Barbara Banga will für den Nationalrat kandidieren.

Im Kanton Solothurn gibt es derzeit rund 30 Mitglieder der Tierpartei. Auch Barbara Banga will sich fortan jenen Themen widmen, die ihr nahe liegen: «Natur, Menschlichkeit, Ethik und Tierthemen.» (cls)