Barbara Banga, die Gründerin der Kinderbilderbuchtage Grenchen, will nicht nur den Namen «Kinderbilderbuchtage» schützen lassen. Die ehemalige Vereinspräsidentin hat beim eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum ein zweites Gesuch eingereicht: Auch die bekannte Abkürzung «KiBiBuTa» soll als Marke geschützt werden. Damit soll wohl definitiv verhindert werden, dass jemand «ihren Anlass» abkupfert.

Ihre ehemaligen Vorstandskolleginnen hatten Ende August beschlossen, keinen Konkurrenzanlass veranstalten zu wollen. Das zweite Markenschutzgesuch Bangas wurde nur wenige Tage vor dem Rückzug ihrer Gegnerinnen eingereicht.

Jetzt ist auch klar, dass der frühere Verein Kinderbilderbuchtage, bei dem alle Frauen noch gemeinsam amteten, endgültig aufgelöst ist. Wie «grenchen.net» gestern berichtete, hat Banga die Beschwerde gegen die Auflösung nicht weiterverfolgt, weshalb sich die Richter erst gar nicht mit dem Fall befassen werden.

Eine Stellungnahme konnte bisher nicht eingeholt werden. Barbara Banga und ihre Kollegin Pia Eggenschwiler waren gestern telefonisch nicht erreichbar. (fup)