Künftig wird die verglaste Balkonfläche nicht mehr an die sogenannte Ausnützungsziffer einer Liegenschaft angerechnet. Für die Glasbauten wird daher kein ordentliches Baubewilligungsverfahren notwendig sein.

Es reicht, wenn der Bauherr einen Situationsplan und Baubeschrieb bei den Behörden einreicht. Mit der Vereinfachung will der Kantonsrat eine energetisch sinnvolle Massnahme fördern. Die verglasten Balkonflächen sollen als Pufferzonen mithelfen, Energieverluste zu verringern, wie es hiess.