Butterlan
Am grössten Gaming-Event wurde kräftig gezockt

170 Teilnehmer trafen sich in Lüterkofen zu einem gemütlich-vernetzten Miteinander. Der Gaming-Event Butterlan im Bucheggberg hat sich über die Jahre zum grössten Anlass dieser Art in der Schweiz gemausert.

Simon Binz
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LAN-Party in Mehrzweckhalle Lueterkofen

Hansjörg Sahli

Die Geschichte der «Butterlan» liest sich wie ein Märchen. Die Idee ist ein paar kreativen Köpfen aus dem Bucheggberg entsprungen - mit dem Gedanken des gemütlichen Beisammenseins und der «Pröbelei» mit der Technik. Vor knapp acht Jahren fand dann die erste «Lanparty» unter dem heutigen, in der ganzen Schweizer Gaming-Szene geläufigen Namen «Butterlan» statt.

Gerade Mal sechs Personen, bestehend aus der Hälfte des heutigen Organisationskomitees, hatten sich - damals noch in Mühledorf - eingefunden. Über die letzten Jahre hinweg hat sich der Gaming-Event nun aber mit 170 Teilnehmern zu einem der grössten in der Schweiz entwickelt.

Grosse Vorbereitung, grosser Lohn

Gerüstet mit unzähligen Energydrinks, Chips und ihrem Computer hatten am Freitag ab 16 Uhr die ersten Teilnehmer die Mehrzweckhalle in Lüterkofen betreten. Nachdem der Computer bereitstand und Tastatur, Maus und Bildschirm angeschlossen waren, konnte das Spiel für die ersten bereits beginnen. Insgesamt sechs Turniere wurden gespielt. Vom klassischen Ego-Shooter wie «Counter-Strike 1.6», über das Rennspiel «Trackmania Nations Forever», bis hin zu dem letztjährig erschienen Strategiespiel «Starcraft 2».

Gesponserte Turnierpreise wurden mit einem Gesamtwert von bis zu 6000 Franken honoriert. Auf die Frage, wie man sich eine solche Planung im Vorfeld vorstellen muss, meinte OK-Präsident Daniel Moser schmunzelnd: «So eine Lanparty plant man nicht über Nacht» und fügte sogleich mit einer Handbewegung Richtung Menge und strahlendem Gesicht hinzu: «Aber es lohnt sich immer wieder.»

Rahmenprogramm mit Live-Bands

Das ganze Wochenende wurde also «gezockt», wie die Gamer im Fachjargon sagen. Es wurden aber nicht nur Computerspiele gespielt: Die Veranstalter legten ebenfalls grossen Wert auf ein Rahmenprogramm für Nicht-Gamer. So haben sie insgesamt zwei Bars auf die Beine gestellt.

Ausserdem wurde der Event mit Live Band und Live DJs am Samstagabend musikalisch abgerundet.

Wer einmal mit dem Butter-Virus infiziert wurde, den lässt es nicht mehr so schnell los. «Ich war fast bei jeder Butterlan dabei. Die Stimmung ist einzigartig hier und man hat sich über die Jahre kennengelernt», meint auch Lan-Teilnehmer Chris Fischer zum Schluss.

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