Spenden

72'800 Franken für die St. Ursen Kathedrale

In den letzten sieben Wochen sind fast 73'000 Franken Spenden für die St. Ursen Kathedrale eingegangen. Dieser Betrag ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Der Verein «Pro St. Urs und Viktor» gibt sich dennoch zufrieden mit den Zwischenstand.

Bis am 1. März sind 72'800 Franken verteilt auf 113 Spender für die Renovation der St. Ursen Kathedrale zusammengekommen. Das sei ein «sehr erfreuliches Ergebnis», heisst es beim Verein «Pro Kathedrale St. Urs und Viktor», der die Spendenaktion Mitte Januar lancierte. «Es ist nicht selbstverständlich, dass man einfach so Geld bekommt», sagt Matthias Kiener, Kassier des Vereins.

Die meisten Gelder stammen aus dem Kanton Solothurn. 98 Spendenbeiträge oder 69'800 Franken sind es insgesamt. Besonders grosszügig zeigte sich die Einwohnergemeinde Feldbrunnen, die römisch-katholische Kirchgemeinde St. Niklaus und die Stadt Olten, die je 10'000 spendeten.

Tropfen auf den heissen Stein

Kiener ist sich bewusst, dass 72'800 Franken nur der Tropfen auf den heissen Stein sind. «Verglichen mit 1 Million, die voraussichtlich für die Renovation benötigt werden, ist das schon wenig.» Als geizig würde er die Solothurner aber nicht bezeichnen. «Ich glaube nicht, dass die Leute geizig sind.» Wenn Privatpersonen 5'000 Franken spenden würden, sei dies schon erstaunlich.

Kiener habe aber keine Bedenken, dass noch mehr Gelder zusammenkommen würden. Es brauche halt einen Moment, bis die Spendenaktion anlaufe.

Gezielt für Objekte einsetzen

Der Verein überlegt sich nun, ob er die Gelder für einzelne Objekte in der Kirche einsetzen will. Denn es gebe immer wieder Menschen, die für einen bestimmten Zweck spenden würden, sagt Matthias Kiener. «Dann sehen die Menschen, wohin ihr Geld geflossen ist.»

Der Verein «Pro Kathedrale St. Urs und Viktor» heisst Spenden nach wie vor herzlich willkommen. Einzahlungsscheine liegen bei Solothurn Tourismus, in der Jesuiten- und St. Marienkirche und der Kirchgemeindeverwaltung auf.

Start der Renovationen im April

Fachleute der Baukommission der Kirchgemeinde, die kantonale Denkmalpflege sowie Sachverständige der Versicherungen planen zurzeit die Reinigungsarbeiten in der Kirche. Ende März sollen dann die Aufträge für die Renovationsarbeiten vergeben werden. Der Innenraum soll dann Mitte April vollständig eingerüstet werden. Dann fällt der Startschuss für die Arbeiten. (lds)

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