«Heiss?» Auf diese Frage haben die Umweltschützer von Greenpeace Schweiz eine deutliche Antwort: «Klimaschutz!» 

Nicht ganz so deutlich war diese am Dienstagabend zu lesen, als SRF-Meteorologe Jan Eitel auf dem Letuschenbach-Dach die Wetterprognosen moderierte. Das Transparent flog im Hintergrund an Ballonen in die Luft – und so in die Stube Tausender Zuschauer.

Laut Radio 1 hat Greenpeace Schweiz den Moment der Aktion bewusst gewählt – die Botschaft sei an die Politiker unter den TV-Zuschauern gerichtet gewesen. 

Kamerausschnitt angepasst

Wie 20 Minuten berichtet, distanziert sich das Schweizer Fernsehen von der Aktion. Die Kameraleute hätten ihren Ausschnitt angepasst, als ihnen das Transparent aufgefallen sei. 

Die Politiker wollte Greenpeace am Mittwochvormittag noch direkter erreichen: mit einer Aktion vor dem Bundeshaus in Bern, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. Für diese hatte Greenpeace laut der SDA keine Bewilligung eingeholt bei der Stadt Bern.

Unbewilligte Greenpeace-Aktion vor dem Bundeshaus

Unbewilligte Greenpeace-Aktion vor dem Bundeshaus

Ein «Trauerspiel»

Mit ihrer aktuellen Kampagne will Greenpeace Schweiz ein «Umdenken in der Schweizer Klimapolitik erreichen, wie die Umweltschutzorganisation am Mittwoch in einer Mitteilung verlauten lässt. Denn: Die bisherige Schweizer Klimapolitik sei ein «Trauerspiel». 

Das Parlament müsse mit der anstehenden CO2-Gesetzesrevision die Weichen für den Ausstieg aus den fossilen Energien stellen, heisst es im Communiqué von Greenpeace weiter. 

Neben dem Transparent haben die Umweltschutzaktivisten auch Bilder der aktuellen Trockenheit hierzulande mit nach Bern gebracht. (smo)

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