Hitzesommer

Wegen Dürre: Diesen Milchkühen droht der Schlachthof

Wegen Dürre: Diesen Milchkühen droht der Schlachthof

«Viel Arbeit und kein Ertrag» hat Bauer Ernst Bossard derzeit – und vielleicht bald tote Tiere.

Wird die Kuh nicht trächtig, frisst sie schlicht zu viel Heu. Die Bauern klagen über trockene Felder und somit auch über Futterknappheit. Sie verfüttern teilweise bereits die Winterreserven – und spielen mit dem Gedanken, den Viehbestand deshalb zu reduzieren.

Sehnlichst wünscht sich Ernst Bosshard ein bisschen Regen. Wegen der Dürre geht dem Bauer aus Uitikon Waldegg ZH das Futter aus. Und das könnte tödliche Konsequenzen haben. Hat die Trockenheit nicht bald ein Ende, müsste er einige seiner Kühe schlachten.

Denn der Bauer steckt im Dilemma. Er muss bereits die eisernen Winterreserven verfüttern. Im Winter Futter zukaufen und an der Milch nichts mehr verdienen? Oder jetzt den Viebestand reduzieren, um so Futter sparen zu können?

Das sind die Fragen, die Ernst Bosshard derzeit umtreiben. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, könnte es sein, dass er sich von Tieren trennen muss, die nicht trächtig sind. «Zum Leidwesen der ganzen Familie», wie er sagt. Denn diese hängt an ihren Tieren. (smo)

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