Schweiz

Wegen Coronakrise: Zivilschützer müssen länger im Dienst bleiben

Hilfe beim Contact Tracing: Zivilschützer kontaktieren Personen, die mit Covid-19 Infizierten in Kontakt kamen.

Hilfe beim Contact Tracing: Zivilschützer kontaktieren Personen, die mit Covid-19 Infizierten in Kontakt kamen.

14 statt 12 Jahre: Der Bundesrat hat die Dauer der Dienstpflicht für Zivilschützer verlängert. Dies, damit in der Coronakrise genügend Leute einsatzbereit wären.

(mg) «In enger Abstimmung mit den Kantonen und mit Blick auf eine mögliche zweite Welle haben wir die Dienstpflichtdauer im Zivilschutz von 12 auf 14 Jahre erhöht», sagt Christoph Flury, Vizedirektor Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) Radio SRF. So sei gewährleistet, dass auch im kommenden Jahr genügend Zivilschützer zur Verfügung stehen, so Flury. Zivilschützer werden in der Coronakrise unter anderem im Contact Tracing eingesetzt.

Da aber die Rekrutierungszahlen im Zivilschutz rückläufig sind und die Dienstpflicht erst kürzlich verkürzt wurde, befürchteten mehrere Stellen Engpässe. Gemäss Berechnungen des Babs stehen dank dieser Massnahme im nächsten Jahr 10’000 zusätzliche Leute zur Verfügung. Die Möglichkeit einer solchen Dienstpflichtverlängerung hatte der Bund vorsorglich in das neue Gesetz eingebaut.

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