Bundesratswahlfeier

Wallis feiert seine Bundesrätin Viola Amherd bis spät in die Nacht

Die frisch gewählte Bundesrätin Viola Amherd wird bei ihrem Empfang im Wallis umringt von ihrer Vorgängerin Doris Leuthard sowie von der Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten und der Präsidentin des Walliser Kantonsparlamentes Anne-Marie Sauthier-Luyet.

Die frisch gewählte Bundesrätin Viola Amherd wird bei ihrem Empfang im Wallis umringt von ihrer Vorgängerin Doris Leuthard sowie von der Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten und der Präsidentin des Walliser Kantonsparlamentes Anne-Marie Sauthier-Luyet.

Das Wallis hat am Donnerstag die neu gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd gefeiert. In Brig standen 1200 Schülerinnen und Schüler für den Festumzug bereit. Sie bekamen zwar nicht schulfrei, dafür bewilligte der Stadtpräsident eine Freinacht

Der Extrazug fuhr in Bern um 12.29 Uhr los und brachte Amherd und die geladenen Gäste zuerst ins Unterwallis. Beim ersten Halt in Saint-Maurice wurde die frisch gewählte Bundesrätin von der Präsidentin des Walliser Kantonsparlamentes, Anne-Marie Sauthier-Luyet (FDP), offiziell in Empfang genommen. Auch eine beachtliche Menschenmenge, darunter zahlreiche Kinder, applaudierten, als Amherd aus dem Zug stieg.

Sauthier sprach von einem historischen Tag für das Wallis. Nach einer Grussbotschaft in Walliser Dialekt richtete sich Amherd in französischer Sprache an die Bevölkerung.

Wallis richtet grosses Fest für Viola Amherd aus

Das Wallis hat am Donnerstag die neu gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd gefeiert. In Brig standen 1200 Schülerinnen und Schüler für den Festumzug bereit. Sie bekamen zwar nicht schulfrei, dafür bewilligte der Stadtpräsident eine Freinacht.

Schutzpatron der Soldaten

Mit einem Augenzwinkern machte Amherd eine Anspielung auf den Namensgeber der Stadt, den Märtyrer Maurice. Dieser römische Soldat sei nicht nur der Schutzpatron der Färber, sondern auch der Soldaten geworden, sagte die künftige Verteidigungsministerin.

Amherd plädierte auch für den Dialog. "Miteinander zu sprechen, sich verstehen, bleibt äussert wichtig", sagte die neue Bundesrätin. Sie wolle Brücken bauen zwischen denjenigen, die nicht die gleiche Vision der Welt teilten, aber auch zwischen den verschiedenen Kulturen und Sprachen der Schweiz.

Festbankett und Freinacht

Ein weiterer Zwischenhalt wurde im Hauptort Sitten eingeschaltet, bevor der Extrazug nach Brig weiterfuhr. In der Wohngemeinde von Amherd standen rund 1200 Schülerinnen und Schüler bereit. Sie hatten zwar nicht schulfrei bekommen, durften die berühmte Einwohnerin und frühere Briger Stadtpräsidentin aber auf dem Festumzug begleiten.

Begleitet wurde Amherd auch von ihrer Vorgängerin, der scheidenden CVP-Bundesrätin Doris Leuthard. Festreden hielten auch die aktuelle Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten (SP) und der aktuelle Stadtpräsident von Brig, der parteilose Louis Ursprung.

Nach dem Festumzug ging es um 18.45 Uhr in die Simplonhalle, wo ein Festbankett zu Ehren der neuen Bundesrätin serviert wurde. Die Stadt Brig und der Kanton Wallis warfen zusammen fast eine Viertelmillion Franken für die Feierlichkeiten auf.

Die Nacht könnte für einige lang werden, denn der Stadtpräsident von Brig bewilligte eine Freinacht. Die Stadtpolizei sei vorgewarnt worden, sagte Ursprung.

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