Bundesratswahlen
Vom Tellerwäscher zum Bundesratskandidaten: Die steile Karriere von Hans Wicki

Der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki will in den Bundesrat. Trotz starker Konkurrenz zeigt sich der Freisinnige selbstbewusst – und wehrt sich gegen den Vorwurf, eine Alibi-Kandidatur zu führen.

Barbara Inglin
Merken
Drucken
Teilen
Hans Wickis Karriere in Bildern
9 Bilder
Wicki steigt im Jahr 2000 in die Politik ein: In Hergiswil wird er Gemeinderat. (Bild von 2010)
Von 2006 bis 2010 ist er Gemeindepräsident. (Bild: 2012)
2010 wird Wicki Nidwaldner Regierungsrat. Bis 2016 ist er kantonaler Baudirektor.
2015 gelingt Wicki die Wahl in den Ständerat. Am 30. November wird er vereidigt (2. von rechts).
In der kleinen Kammer kümmert sich Wicki primär um Verkehrsanliegen. Seine drei bisher eingereichten Vorstösse betreffen den Verkehr. Wicki will unter anderem...
... Hybridlastwagen fördern, indem sie von der Schwerverkehrsabgabe befreit werden. Der Bundesrat lehnt die Motion ab.
Obwohl seine Chancen gegen Karin Keller-Sutter gering sind, steigt Wicki ins Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz von Johann Schneider-Ammann.
Wicki sitzt in diversen Verwaltungsräten: als Präsident bei den Titlis-Bahnen und als Mitglied unter anderem beim Liftbauer Schindler. Bei "auto-schweiz", der Vereinigung der offiziellen Automobil-Importeure, sitzt er im Beirat. Ausserdem ist er Vorstandsmitglied der Industrie- & Handelskammer Zentralschweiz.

Hans Wickis Karriere in Bildern

GAETAN BALLY

Hans Wicki sagt es mit einem verschwörerischen Unterton. «Das Rennen ist noch lang. Es gibt noch viele Hürden zu meistern, überall kann man stolpern.» Stolpern müsste vor allem Karin Keller-Sutter, will Hans Wicki eine reelle Chance auf das Bundesratsamt haben. Denn die Ostschweizerin gilt als Kronfavoritin für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann. An ihrer Wahl zweifelt kaum jemand.

«Ob ich am Tag der Bundesratswahl immer noch in der zweiten Reihe stehe, werden wir sehen», sagt Wicki. Er will gewählt werden, weil seine Fähigkeiten genau dem Jobprofil eines Bundesrates entsprechen, wie der Nidwaldner gerne betont. Weil er mit seiner Wirtschafts-, Führungs- und Exekutiverfahrung genau der richtige Mann sei, selbst wenn der Ruf nach drei Frauen im Bundesrat laut ist. «Wenn jemand so viel mitbringt wie ich, kann man das nicht als Alibikandidatur abtun.»

CH Media

Stammtisch-Herkunft

Hans Wickis Karriere begann als Tellerwäscher, im wahrsten Sinne des Wortes. Seine Eltern führten im Nidwaldner Ort Hergiswil, am Fusse des Pilatus am Vierwaldstättersee gelegen, das Hotel Engel. Hans Wicki musste im Familienbetrieb schon früh mit anpacken, beim Abwasch in der Küche, im Service und bei der Gästebetreuung. «Da habe ich gelernt, woher das Geld kommt, habe erlebt, wie einem die Füsse schmerzen nach zehn Stunden im Service», erzählt Wicki. Am Stammtisch, aber auch beim gemeinsamen Essen mit dem Personal, schnappte Wicki die ersten politischen Diskussionen auf. Zur FDP kam er dann eher zufällig. Freunde nahmen ihn mit zu einer Veranstaltung der Partei. Wicki merkte, «dass da alles Menschen sind, die gleich ticken wie ich. Ich habe einfach gemerkt, ich bin am richtigen Ort.»

Wicki politisiert auf Parteilinie und ähnlich wie seine Konkurrentin Karin Keller-Sutter. Er setzt sich ein für eine liberale Wirtschaftspolitik und für eine offene Aussenpolitik. Ausbauten im Sozialwesen oder im Umweltschutz haben es hingegen schwer bei ihm.

Steile Karriere

Der 54-jährige Ökonom war von 2003 bis 2010 Geschäftsführer der Pfisterer-Gesellschaften in der Schweiz und in Südafrika. Danach übernahm er bis 2016 das Verwaltungsratspräsidium des Elektronikherstellers in der Schweiz.

Die Kandidaten im Porträt

Am 5. Dezember wählt die Bundesversammlung zwei neue Mitglieder der Landesregierung. Um die Nachfolge von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard bewerben sich die Walliser Nationalrätin Viola Amherd und die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen. Für die Nachfolge von FDP-Magistrat Johann Schneider-Ammann kandidieren die St. Galler Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter sowie ihr Ratskollege Hans Wicki (NW). In einer Serie haben wir die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt. Den Abschluss macht Hans Wicki.

Bereits erschienen:

- Die Gipfelstürmerin: Damit kann Heidi Z'graggen punkten

- Die «stockbürgerliche» Karin Keller-Sutter hat sogar in der SP Fürsprecher

- Madame Unspektakulär: Das ist das Machtnetz von Bundesrats-Kandidatin Viola Amherd

 

Politisch aktiv wurde Wicki vorerst als Gemeinderat, später als Gemeindepräsident in seiner Wohngemeinde Hergiswil. 2010 wurde er im ersten Wahlgang in die Nidwaldner Kantonsregierung gewählt. 2015 folgte die Wahl in den Ständerat. Es wird gemunkelt, er habe schon damals das Bundesratsamt im Visier gehabt – und gleichzeitig gerätselt, warum er die drei Jahre im Ständerat nicht genutzt hat, sein Beziehungsnetz in Bern zu vergrössern, sich zu profilieren, die Französischkenntnisse zu verbessern.

Wicki gibt offen zu, dass der Start im Bundeshaus etwas harzig verlaufen ist. Im ersten Jahr als Ständerat amtete er gleichzeitig noch als Landammann in Nidwalden. Er musste jeweils fünf Minuten vor Sitzungsende davonspurten, um den Zug nach Nidwalden, zur nächsten Sitzung, nicht zu verpassen. Für ein Feierabendbier, Networking und neue Freundschaften blieb keine Zeit.

Auch der Wechsel in die Legislative fiel dem Exekutivpolitiker zu Beginn nicht einfach. Wicki sass im Ständerat erstmals auf der Parlamentarierseite. «Als Baudirektor und Gemeinderat war ich der Macher, der die Probleme anpackte», sagt Wicki. Wie man Probleme als Parlamentarier anpackt, wenn es gilt, Gesetzestexte auszutüfteln, «das musste ich erst lernen». Mittlerweile sei er aber gut vernetzt. Dass das nicht so wahrgenommen werde, habe auch damit zu tun, dass er das Rampenlicht nicht suche, lieber lösungsorientiert arbeite, statt medienwirksame Wortmeldungen abzugeben.

Wobei: Wicki ist wortgewandt, hat ein eloquentes Auftreten. Seine Mitstreiter bezeichnen ihn als führungsstark, er habe eine klare Linie. Als arrogant und belehrend kam Wicki bisweilen bei seinen politischen Gegnern im Nidwaldner Landrat an, wenn er als Regierungsrat seine Geschäfte vertrat. Doch auch sie attestieren ihm, dass er für seine Geschäfte zu kämpfen wusste, zielstrebig, oft auch etwas ungeduldig. «Als Unternehmer war ich es gewohnt, Entscheide gleich umzusetzen», sagt Wicki dazu. Er habe in der Politik erst lernen müssen, Projekte langsamer anzugehen, die verschiedenen Akteure ins Boot zu holen. «Da musste ich besser werden, meine Entscheide besser kommunizieren.» Gelungen sei ihm das unter anderem beim neuen Agglomerationsprogramm für Nidwalden oder beim völlig neu konzipierten Baugesetz.

Fehlendes Fingerspitzengefühl

Kritik einstecken musste Wicki, als er sich 2013 – damals noch Regierungsrat – in den Verwaltungsrat der Titlis-Bahnen wählen liess. Kurz zuvor hatte der Gesamtregierungsrat einen umstrittenen Entscheid zugunsten der Titlis-Bahnen gefällt. Es ging um die Verschiebung eines Jagdbanngebietes. Wicki sieht darin bis heute «keinerlei Interessenskonflikt». Selbst Gesinnungsgenossen attestieren Wicki dafür wenig politisches Fingerspitzengefühl.

Wenig Gespür zeigte Wicki auch, als Pfisterer Schweiz im Sommer 2015 bekannt gab, dass 110 Stellen aus Malters LU und Altdorf UR nach Tschechien ausgelagert werden. Verwaltungsratspräsident Hans Wicki weilte in den Ferien, als der für die Region wichtige Entscheid kommuniziert wurde. Er habe die Ferien schon lange gebucht, rechtfertigte Wicki seine Absenz. Die Zentrale habe darauf bestanden, die Medieninformation zu diesem Zeitpunkt durchzuführen. Wicki stand als VR-Präsident anfänglich hinter den Auslagerungsplänen, weil ihm im Gegenzug hochwertige neue Arbeitsplätze in Malters versprochen worden waren. Als diese ausblieben, kündigte er sein Mandat.

Hans Wicki, das ist nicht nur der Unternehmer und Politiker, sondern auch ein ausgeprägter Familienmensch. Das merkt man im Gespräch, wenn er auf seine Eltern zu sprechen kommt, die ihn mit ihrem Arbeitsethos geprägt haben. Dass Wickis Vater nur wenige Wochen vor seiner Wahl in den Ständerat verstarb, hat ihn getroffen. Der Vater hätte sich sehr über den Karrieresprung gefreut. Neben seinen Eltern habe aber auch seine Frau Monika Wicki-Hess ihn sehr geprägt, sagt Wicki. Er lernte sie bereits mit 18 Jahren kennen – und stand zu Beginn der Beziehung noch in ihrem Schatten, da sie auf Weltcupniveau Skirennen fuhr. Wicki berichtet stolz, wie ihm seine Tochter und sein Sohn am Familientisch bei politischen Diskussionen Paroli bieten – aber auch, wie sie ihren Kameraden mitunter Regierungsgeschäfte erklären konnten. Er erzählt, wie es ihm naheging, als aufgrund eines Entscheids zum Flugplatz in Buochs eine anonyme Morddrohung gegen ihn einging – und seine Kinder verstört miterlebten, als die Polizei das eigene Haus durchsuchte.

Viel Zeit für die Familie bliebe dem Politiker als Bundesrat nicht. Doch Wickis sind sich das gewohnt. Auch als Unternehmer und Regierungsrat war der Vater und Ehemann viel unterwegs. In seiner Zeit bei Pfisterer reiste er jahrelang für eine Woche pro Monat nach Südafrika. «Wir wissen, dass wir das schaffen und den Draht zueinander nicht verlieren», sagt Wicki. Sei er zu Hause, sei er dafür voll und ganz für seine Familie da, gehe nicht ans Handy und beantworte keine Mails. Das wolle er auch als Bundesrat so handhaben – sofern es denn klappt am 5. Dezember.

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848:

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Cassis, Ignazio: FDP - Tessin - 2017 bis heute
117 Bilder
Parmelin, Guy SVP - Waadt - 2015 bis heute
Berset, Alain SP - Fribourg - 2011 bis heute
Schneider-Ammann, Johann FDP - Bern - 2010 bis 2018
Sommaruga, Simonetta SP - Bern - 2010 bis heute
Burkhalter, Didier FDP - Neuenburg - 2009 bis 2017
Maurer, Ueli SVP - Zürich - 2008 bis heute
Widmer-Schlumpf, Eveline BDP - Graubünden - 2007 bis 2015
Leuthard, Doris CVP - Aargau - 2006 bis 2018
Blocher, Christoph SVP - Zürich - 2003 bis 2007
Merz, Hans-Rudolf FDP - Appenzell Ausserrhoden. - 2003 bis 2010
Calmy-Rey, Micheline SP - Genf - 2002 bis 2011
Schmid, Samuel SVP/BDP - Bern - 2000 bis 2008
Deiss, Joseph CVP - Freiburg - 1999 bis 2006
Metzler, Ruth CVP - Appenzell Innerrhoden - 1999 bis 2003
Couchepin, Pascal FDP - Wallis - 1998 bis 2009
Leuenberger, Moritz SP - Zürich - 1995 bis 2010
Dreifuss, Ruth SP - Genf - 1993 bis 2002
Villiger, Kaspar FDP - Luzern - 1989 bis 2003
Felber, René SP - Neuenburg - 1987 bis 1993
Ogi, Adolf SVP - Bern - 1987 bis 2000
Cotti, Flavio CVP - Tessin - 1986 bis 1999
Koller, Arnold CVP - Appenzell Innerrhoden - 1986 bis 1999
Kopp, Elisabeth FDP - Zürich - 1984 bis 1989
Delamuraz, Jean-Pascal FDP - Waadt - 1983 bis 1998
Stich, Otto SP - Solothurn - 1983 bis 1995
Egli, Alphons CVP - Luzern - 1982 bis 1986
Friedrich, Rudolf FDP - Zürich - 1982 bis 1984
Schlumpf, Leon SVP - Graubünden - 1979 bis 1987
Aubert, Pierre SP - Neuenburg - 1977 bis 1987
Honegger, Fritz FDP - Zürich - 1977 bis 1982
Chevallaz, Georges-André FDP - Waadt - 1973 bis 1983
Hürlimann, Hans CVP - Zug - 1973 bis 1982
Ritschard, Willi SP - Solothurn - 1973 bis 1983
Furgler, Kurt CVP - St.Gallen - 1971 bis 1986
Brugger, Ernst FDP - Zürich - 1969 bis 1978
Graber, Pierre SP - Neuenburg - 1969 bis 1978
Celio, Nello FDP - Tessin - 1966 bis 1973
Gnaegi, Rudolf SVP - Bern - 1965 bis 1979
Bonvin, Roger CVP - Wallis - 1962 bis 1973
Schaffner, Hans FDP - Aargau - 1961 bis 1969
Bourgknecht, Jean CVP - Freiburg - 1959 bis 1962
Spühler, Willy SP - Zürich - 1959 bis 1970
Tschudi, Hans Peter SP - Basel-Stadt - 1959 bis 1973
von Moos, Ludwig CVP - Obwalden - 1959 bis 1971
Wahlen, Friedrich Traugott SVP - Bern - 1958 bis 1965
Chaudet, Paul FDP - Waadt - 1954 bis 1966
Holenstein, Thomas CVP - St.Gallen - 1954 bis 1959
Lepori, Giuseppe CVP - Tessin - 1954 bis 1959
Streuli, Hans FDP - Zürich - 1953 bis 1959
Feldmann, Markus SVP - Bern - 1951 bis 1958
Weber, Max SP - Zürich - 1951 bis 1953
Escher, Josef CVP - Wallis - 1950 bis 1954
Rubattel, Rudolphe FDP - Waadt - 1947 bis 1954
Petitpierre, Max FDP - Neuenburg - 1944 bis 1961
Nobs, Ernst SP - Zürich - 1943 bis 1951
Kobelt, Karl FDP - St.Gallen - 1940 bis 1954
von Steiger, Eduard SVP - Bern - 1940 bis 1951
Stampfli, Walter FDP - Solothurn - 1940 bis 1947
Celio, Enrico CVP - Tessin - 1940 bis 1950
Wetter, Ernst FDP - Zürich - 1938 bis 1943
Obrecht, Hermann FDP - Solothurn - 1935 bis 1940
Etter, Philipp CVP - Zug - 1934 bis 1959
Baumann, Johannes FDP - Appenzell Ausserrhoden - 1934 bis 1940
Meyer, Albert FDP - Zürich - 1929 bis 1938
Minger, Rudolf BGB (Vorgängerin der SVP) - Bern - 1929 bis 1940
Pilet-Golaz, Marcel FDP - Waadt - 1928 bis 1944
Häberlin, Heinrich FDP - Thurgau - 1920 bis 1934
Chuard, Ernest FDP - Waadt - 1919 bis 1928
Musy, Jean-Marie CVP - Freiburg - 1919 bis 1934
Scheurer, Karl FDP - Bern - 1919 bis 1929
Haab, Robert FDP - Zürich - 1917 bis 1929
Ador, Gustave Liberale Partei - Genf - 1917 bis 1919
Calonder, Felix-Louis FDP - Graubünden - 1913 bis 1920
Decoppet, Camille FDP - Waadt - 1912 bis 1919
Schulthess, Edmund FDP - Aargau - 1912 bis 1935
Perrier, Louis FDP - Neuenburg - 1912 bis 1913
Motta, Giuseppe CVP - Tessin - 1911 bis 1940
Hoffmann, Arthur FDP - St.Gallen - 1911 bis 1917
Schobinger, Josef Anton CVP - Luzern - 1908 bis 1911
Forrer, Ludwig FDP - Zürich - 1902 bis 1917
Comtesse, Robert FDP - Neuenburg 1899 bis 1912
Ruchet, Marc-Emile FDP - Waadt - 1899 bis 1912
Brenner, Ernst FDP - Basel-Stadt - 1897 bis 1911
Müller, Eduard FDP - Bern - 1895 bis 1919
Ruffy, Eugène FDP - Waadt - 1893 bis 1899
Lachenal, Adrien FDP - Genf - 1892 bis 1899
Zemp, Joseph CVP - Luzern - 1891 bis 1908
Frey, Emil FDP - Basel-Land - 1890 bis 1897
Hauser, Walter FDP - Zürich - 1888 bis 1902
Deucher, Adolf FDP - Thurgau - 1883 bis 1912
Ruchonnet, Antoine Louis John FDP - Waadt - 1881 bis 1893
Hertenstein, Wilhelm FDP - Zürich - 1879 bis 1888
Bavier, Simeon FDP - Graubünden - 1878 bis 1883
Droz, Numa FDP - Neuenburg - 1875 bis 1892
Anderwert, Fridolin FDP - Thurgau - 1875 bis 1880
Hammer, Bernhard FDP - Solothurn - 1875 bis 1890
Heer, Joachim FDP - Glarus - 1875 bis 1878
Borel, Eugène FDP - Neuenburg - 1872 bis 1875
Scherer, Johann Jakob FDP - Zürich - 1872 bis 1878
Ceresole, Paul FDP - Waadt - 1870 bis 1875
Ruffy, Victor FDP - Waadt - 1867 bis 1869
Welti, Emil FDP - Aargau 1866 bis 1891
Challet-Venel, Jean-Jacques FDP - Genf - 1864 bis 1872
Schenk, Karl FDP - Bern - 1863 bis 1895
Dubs, Jakob FDP - Zürich - 1861 bis 1872
Pioda Battista, Giovanni FDP - Tessin - 1857 bis 1864
Knüsel, Josef Martin FDP - Luzern - 1855 bis 1875
Fornerod, Constant FDP - Waadt - 1855 bis 1867
Stämpfli, Jakob FDP - Bern 1854 bis 1863
Druey, Daniel-Henri FDP - Waadt - 1848 bis 1855
Franscini, Stefano FDP - Tessin - 1848 bis 1857
Frey-Herosé, Friedrich FDP - Aargau - 1848 bis 1866
Furrer, Jonas FDP - Zürich - 1848 bis 1861
Munzinger, Martin J. FDP - Solothurn - 1848 bis 1855
Näff, Wihelm Matthias FDP - St. Gallen - 1848 bis 1875
Ochsenbein, Ulrich FDP - Bern - 1848 bis 1854

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Cassis, Ignazio: FDP - Tessin - 2017 bis heute

Keystone