Bundesgericht

Verspätet hat Vasella seine Schuld bei den Juso beglichen

Juso-Plakat zur 1:12-Initiative mit Vasella (m) (Quelle Juso)

Juso-Plakat zur 1:12-Initiative mit Vasella (m) (Quelle Juso)

Bis am vergangenen Freitag hätte der ehemalige Novartis-CEO Daniel Vasella seine Prozessschulden bei den Juso begleichen müssen. Fünf Tage später, am Mittwoch, landeten die 22'640 Franken und 20 Rappen auf dem entsprechenden Konto.

Der Betrag setzt sich aus Gerichtskosten und Parteienentschädigungen zusammen, die Vasella aus seiner Niederlage vor dem Bundesgericht entstanden waren. Das höchste Gericht hatte eine Fotomontage mit Vasella als gerade noch tolerierbare Satire eingeschätzt. Es gab damit den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten recht, die das Bild für die Kampagne für die 1:12-Initiative verwendet hatten.

Nach einer ungenutzt verstrichenen ersten Zahlungsfrist mahnte die Anwältin der Juso Vasella via dessen Anwalt am 22. Mai und erstreckte die Zahlungsfrist bis zum vergangenen Freitag. Am Sonntag berichtete die "Schweiz am Sonntag" über die versäumte Zahlung. Am Donnerstag teilten die Juso via Twitter mit, dass die Zahlung eingetroffen sei.

Juso-Zentralsekretär Dario Schai bestätigte die Meldung. Zugleich erklärte er, dass die Juso sich kulant zeigten und von Vasella nun doch keinen Verzugszins verlangen würden.

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