altes Schulhaus Wynau
Vereine und Tagungen im alten Schulhaus

Der Gemeinderat von Wynau hat einen Vorentscheid zu den Gemeindeliegenschaften getroffen: Die Gemeindeverwaltung soll im Gemeindehaus bleiben. Im alten Schulhaus erhalten die Vereine Räume, der alte Coop wird verkauft.

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Gemeindehaus Wynau

Gemeindehaus Wynau

az Langenthaler Tagblatt

Jürg Rettenmund

Es wird voraussichtlich nichts mit schönen neuen Büros für die Gemeindeverwaltung in einem Neubau und einem gediegenen Klubhaus für die Fussballer im heutigen Gemeindehaus in Wynau: Der Gemeinderat hat dem Architekturbüro Lüscher Egli in Langenthal den Auftrag erteilt, ein Sanierungsprojekt für das Gemeindehaus an der Schulhausstrasse 22 auszuarbeiten.

Der Gemeinderat trägt damit einem Informationsabend Rechnung, an dem für die Gemeindeverwaltung drei Varianten aufgezeigt wurden. Neben dem Gemeindehaus standen dort ein Neubau an Stelle des alten Coop an der Aegertenstrasse 2/4 sowie ein Umbau des alten Schulhauses an der Schulhausstrasse 38 zur Diskussion.

An diesem Abend hatten zwar alle Varianten ihre Anhänger. Der Gemeinderat hat jedoch eine «tendenzielle Mehrheitsmeinung» zu Gunsten einer Sanierung des Gemeindehauses mit «vernünftigem Investitionsbedarf» herausgespürt, schreibt er im neuesten Infoblatt.

Er will nun vom Architekturbüro bis Ende Oktober ein «abstimmungsfähiges» Projekt. Denn dieses muss den Stimmberechtigten an der Urne vorgelegt werden. Vorgesehen ist dafür der eidgenössische Abstimmungstermin vom 29. November. Vorher wird es gemäss Gemeindeschreiber Reto Alt mit Sicherheit noch einen Informationsabend geben.

Altes Schulhaus: Vereine, Tagungen

Zugleich sollen die Stimmberechtigten auch entscheiden, was mit den beiden anderen Gemeindeliegenschaften geschieht. Für das alte Schulhaus gab der Gemeinderat bei der Andres Bauunternehmung in Wynau ein Projekt für ein «Vereins- und Tagungshaus» in Auftrag.

Auch damit entspricht er einem am Infoabend häufig geäusserten Wunsch. Der Rat stellt sich mehrere Räume vor, vom Sitzungszimmer bis zu einem Tagungsraum für 120 Personen, wobei an «flexiblen» Lösungen gearbeitet werden soll. Geplant ist auch eine Küche.

Den alten Coop schliesslich will der Gemeinderat verkaufen. Er hat vorderhand einmal eine Offerte für den Abbruch in Auftrag gegeben. Wie genau die Liegenschaft veräussert wird, ist gemäss Gemeindeschreiber Alt noch offen. Mit der eingeholten Offerte will der Gemeinderat bloss die Grundlagen für seinen Entscheid vervollständigen.